21 December 2025, 22:49

Henckel als neue Verkehrsstaatssekretärin in Schleswig-Holstein ernannt

Zwei cremeblaue Doppeldeckerbusse unter einem Unterstand, ein roter Kasten mit Zahlen, ein Buch, ein weißschwarzer Pfahl, eine gelbe Tafel mit weißen Plakaten und ein Mann in einer schwarzen Jacke, der auf der Straße in einem Busdepot geht.

Henckel als neue Verkehrsstaatssekretärin in Schleswig-Holstein ernannt

Henckel zur neuen Staatssekretärin für Verkehr in Schleswig-Holstein ernannt

Letzte vakante Kabinettsposition besetzt – Susanne Henckel wechselt von Berlin nach Kiel

  1. Mai 2025

Die letzte offene Stelle im Kabinett von Schleswig-Holstein ist nun besetzt: Susanne Henckel übernimmt als neue Staatssekretärin das Ressort Verkehr. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) berief sie offiziell während der Kabinettssitzung am 20. Mai 2025 in ihr Amt. Sie folgt auf Tobias von der Heide, der kürzlich als Staatssekretär ins Bildungsministerium wechselte.

Henckel bringt umfangreiche Erfahrung in der Verkehrspolitik mit. Zuletzt war sie Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium und zuvor Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Ihr Fachwissen umfasst Bundesfernstraßen, Schienennetze, Wasserstraßen, Häfen und Schifffahrt.

Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) bezeichnete ihre Berufung als „einen echten Glücksfall“ für das Land. Anders als viele Amtsinhaber ist Henckel parteilos. Ihre Schwerpunkte liegen in der Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs, der Schieneninfrastruktur, der Schifffahrt und der Hafenanlagen. Mit zentralen Projekten in Schleswig-Holstein ist sie bereits vertraut – darunter der Ausbau der Autobahn A20, die Rader Hochbrücke und die Modernisierung des Stellwerks Lehnshallig. Henckel zeigte sich entschlossen, diese Vorhaben voranzutreiben und sichtbare Fortschritte zu erzielen.

Mit ihrer Ernennung soll die Verkehrsinfrastruktur des Landes gestärkt werden. Ihre Arbeit soll dem Klimaschutz, der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Alltag der Menschen in der Region zugutekommen. Die Landesregierung setzt große Erwartungen in ihre Expertise und Führungskompetenz.