25 March 2026, 12:23

Henkel trotzt Krisen mit stabiler Nachfrage nach Persil und Schwarzkopf

Liniengraph, der einen Rückgang der projetzierten zukünftigen Ölimport-Erwartungen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel trotzt Krisen mit stabiler Nachfrage nach Persil und Schwarzkopf

Henkel verzeichnet eine stabile Nachfrage nach seinen Haushaltsmarken – trotz steigender Kosten und wirtschaftlicher Unsicherheit. Das Unternehmen, bekannt für Produkte wie Persil und Schwarzkopf, erzielte im vergangenen Jahr ein globales Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent. Doch höhere Ölpreise und Lieferkettenprobleme treiben die Ausgaben in die Höhe.

Zwischen März 2025 und März 2026 stieg der Umsatz von Henkel moderat an, mit den stärksten Zuwächsen im asiatisch-pazifischen Raum (+7 Prozent) und in Nordamerika (+5 Prozent). In Europa blieb die Entwicklung stagnierend, während Lateinamerika aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten einen Rückgang von 2 Prozent verzeichnete. Trotz dieser Unterschiede blieben Marken wie Persil und Schwarzkopf auch nach Preiserhöhungen bei ihren Kunden beliebt.

Das Unternehmen, das weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, spürt indirekt die Folgen der aktuellen Krise. Steigende Ölpreise haben die Kosten für Material, Logistik und Lieferketten in die Höhe getrieben. Zulieferer und Transportfirmen geben diese Mehrbelastungen nun an Henkel weiter – was die Gewinnmargen belastet.

Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel warnt davor, notwendige Preisanpassungen aufzuschieben, da Verzögerungen die finanzielle Belastung nur verschärfen würden. Stattdessen setzt Henkel auf Produktqualität und Innovation, um höhere Preise zu rechtfertigen. 2021 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von etwa 20,5 Milliarden Euro, wobei der Anteil der deutschen Belegschaft mittlerweile unter 20 Prozent liegt.

Knobel zeigt sich optimistisch, dass sich der anhaltende Konflikt, der die Krise anheizt, nicht über das gesamte Jahr hinziehen wird. Bis dahin konzentriert sich das Unternehmen darauf, das Vertrauen der Kunden zu bewahren und gleichzeitig die steigenden Betriebskosten zu managen.

Die jüngsten Geschäftszahlen von Henkel belegen Widerstandsfähigkeit in den wichtigsten Märkten, doch der wirtschaftliche Druck stellt die Preispolitik des Konzerns weiterhin auf die Probe. Mit starker Markenbindung und dem Fokus auf Produktvorteile strebt das Unternehmen ein Gleichgewicht zwischen Wachstum und steigenden Kosten an. Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Maßnahmen ausreichen, um die Folgen anhaltender Lieferkettenstörungen abzufedern.

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