Herbst: Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Geschenke
Hildegund LachmannHerbst: Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Geschenke - Herbst: Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Geschenke
Herbst: Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Geschenke
Herbst: Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Geschenke
Herbst: Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Geschenke
- Dezember 2025, 12:30 Uhr
Kristina Herbst, Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtags, hat in ihrer Weihnachts- und Neujahrsansprache zu demokratischer Einheit aufgerufen. Die CDU-Politikerin betonte, dass Frieden, Freiheit und Demokratie errungene Werte seien – keine selbstverständlichen Rechte. Ihre Rede thematisierte zudem die Herausforderungen des vergangenen Jahres, von globalen Konflikten bis hin zu wachsender Verunsicherung.
Herbst begann mit einem Rückblick auf die Schwierigkeiten des Jahres 2023, verwies auf gewaltsame Konflikte im Ausland und den Verlust lang geglaubter Gewissheiten. Sie warnte, die Demokratie stehe unter aktivem Beschuss – insbesondere durch Russland, das mit Drohnenangriffen, Sabotageversuchen und aggressiver Propaganda agiere.
Die Politikerin unterstrich, dass Frieden und Freiheit ständiges Engagement erforderten. Sie rief die Bürgerinnen und Bürger auf, die Demokratie durch Mitwirkung zu stärken – sei es in politischen Debatten, ehrenamtlichem Engagement oder gesellschaftlichem Einsatz. Besonders an die jüngere Generation richtete Herbst den Appell, die Zukunft des Landes mitzugestalten, indem sie sich in Diskussionen einbringe und aktiv werde.
Zum Abschluss wünschte sie frohe Weihnachten sowie ein glückliches, gesundes und friedliches neues Jahr. Ihre Botschaft verband vorweihnachtliche Wärme mit einer deutlichen Mahnung: Die Verteidigung demokratischer Werte sei gemeinsame Verantwortung.
Herbsts Ansprache verband festliche Grüße mit einem ernsten Aufruf zum Handeln. Sie stellte Demokratie als andauernden Kampf dar – nicht als Gegebenheit – und forderte alle Bürgerinnen und Bürger, besonders die Jugend, auf, ihren Beitrag zu leisten. Die Rede endete mit einer hoffnungsvollen Note, doch der Appell blieb klar: Wachsamkeit und Engagement seien unverzichtbar.