Hertha BSC kämpft gegen dreispielige Sperre für Stürmer Kownacki nach Roter Karte
Hans-Werner HövelDrei-Spiele-Sperre für Kownacki: Hertha legt Protest ein - Hertha BSC kämpft gegen dreispielige Sperre für Stürmer Kownacki nach Roter Karte
Hertha BSC kämpft gegen eine dreispielige Sperre für Stürmer Dawid Kownacki, die ihm nach einer Roten Karte im 2:2-Unentschieden gegen Darmstadt am vergangenen Sonntag auferlegt wurde. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte die Strafe wegen gewalttätigen Verhaltens. Der Verein hat nun offiziell Berufung gegen den Beschluss eingelegt.
Der Vorfall ereignete sich während der Partie am 1. Februar 2026, als Kownacki in der 70. Minute des Feldes verwiesen wurde. Schiedsrichter Florian Lechner wertete das Foul an Darmstadts Luca Marseiler als überhart und begründete die Entscheidung damit, dass der Angreifer keine Chance gehabt habe, den Ball zu spielen. Die Rote Karte folgte, nachdem Kownackis Stollenschuh Marseilers Beine traf.
Hertha hat in den letzten Spielen stark auf Kownacki gesetzt – der Stürmer stand am 17. Januar in der Startelf gegen Schalke 04 und gehörte beim 2:2 gegen den Karlsruher SC zum Kader. Verletzungen haben seine Einsatzzeit in dieser Saison jedoch eingeschränkt. Die Sperre würde das Team zusätzlich schwächen, das ohnehin schon Schwierigkeiten hat, Torchancen in Treffer umzumünzen.
Scheitert die Berufung, fehlt Kownacki in drei Ligaspielen. Sein Ausfall würde Herthas Probleme in der Offensive weiter verschärfen, wo die Mannschaft in dieser Saison ohnehin schon mit Toren geizt. Nun wartet der Verein auf die Reaktion des DFB auf seinen Einspruch.