HZA-IZ: Drei Festnahmen nach missglücktem Marihuanaschmuggel am Hamburger AirportZOLL verhindert Rekord-Marihuanainport
Hildegund LachmannHZA-IZ: Drei Festnahmen nach missglücktem Marihuanaschmuggel am Hamburger AirportZOLL verhindert Rekord-Marihuanainport
Hauptzollamt Itzehoe: Drei Festnahmen nach versuchtem Marihuana-Schmuggel am Flughafen Hamburg Zoll vereitelt Rekord-Marihuana-Einfuhr
Hauptzollamt Itzehoe – Itzehoe/Hamburg, 02.07.2025 Rund 90 Kilogramm Marihuana im Wert von etwa 475.000 Euro beschlagnahmten deutsche Zollbeamte. Die Festnahmen erfolgten am Hauptzollamt Itzehoe, wo drei Reisende versucht hatten, die Drogen über den zollfreien Ausgang des Flughafens zu schmuggeln. Alle drei befinden sich nun in Untersuchungshaft.
Die Beschlagnahmungen ereigneten sich bei drei getrennten Vorfällen am 2., 3. und 13. Mai 2025. Jedes Mal versuchten die Reisenden, über den „Grünen Kanal“ – der für Passagiere ohne zu deklarierende Waren vorgesehen ist – den Flughafen zu verlassen. Bei einer Routinekontrolle gaben sie fälschlicherweise an, in ihrem Gepäck entweder Schwalbennester oder Kleidung zu transportieren.
Die Beamten entdeckten jedoch eine große schwarze Plastiktüte sowie mehrere durchsichtige Beutel mit Marihuana. Die Drogen und die Koffer wurden beschlagnahmt; weitere Betäubungsmittel wurden nicht gefunden. Wegen Fluchtgefahr erfolgten sofort vorläufige Festnahmen, später wurden Haftbefehle erlassen. Noch vor Ort leiteten die Behörden ein Strafverfahren wegen des illegalen Cannabis-Imports ein, der nach dem deutschen Cannabiskonsumgesetz vom April 2024 weiterhin verboten ist. Die Zollfahndungsstelle Hamburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die drei Verdächtigen bleiben in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Das beschlagnahmte Marihuana im Wert von 475.000 Euro wird nicht zurückgegeben, da der Import von Cannabis in Deutschland strikt untersagt ist. Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft und der Zollfahndungsstelle Hamburg.