13 March 2026, 10:19

Kieler Stadtwerke setzen Drohnen für nächtliche Fernwärme-Checks ein

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer großen Rohrleitung in einer Fabrik, aus der Rauch aufsteigt, mit einer Maschine links und anderen Gegenständen rechts, unter einem sichtbaren Fabrioddach.

Stadtwerke nutzen Drohnen, um Lecks im Heiznetz zu finden - Kieler Stadtwerke setzen Drohnen für nächtliche Fernwärme-Checks ein

Die Stadtwerke Kiel werden in Kürze Drohnen einsetzen, um ihr Fernwärmenetz zu überprüfen. Die Inspektionen finden in den kommenden Wochen nachts statt und umfassen ein 364 Kilometer langes Leitungsnetz. Mit Wärmesensoren ausgestattet, sollen die Drohnen nach Wärmeverlusten und möglichen Schäden suchen.

Ab nächster Woche werden die Drohnen zwischen 22 und 6 Uhr morgens an vier bis fünf Nächten bis Ende März im Einsatz sein. In einer Höhe von 90 bis 120 Metern scannen sie die Leitungen nach Effizienzproblemen. Anwohner könnten während der nächtlichen Überflüge ein leises Summen wahrnehmen.

Jede Drohne ist mit einem Fallschirmsystem für sichere Notlandungen ausgerüstet. Bei einer Störung ertönt ein Alarm, um Personen am Boden zu warnen. Die Wärmesensoren erfassen detaillierte Wärmebilder, die Ingenieuren helfen, Stellen zu lokalisieren, an denen Wärme aus dem Netz entweichen könnte.

Ziel der Drohneninspektionen ist es, die Effizienz des Kieler Wärmenetzes zu steigern. Durch die Identifizierung von Wärmeverlusten kann das Unternehmen gezielt Reparaturen durchführen und Energieverschwendung reduzieren. Die nächtlichen Überprüfungen werden fortgesetzt, bis alle 364 Kilometer des Leitungsnetzes kontrolliert sind.

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