Kinderschützer fordern Stopp von Epstein-Merchandise auf Online-Plattformen
George BenthinKinderschützer fordern Stopp von Epstein-Merchandise auf Online-Plattformen
Eine französische Kinderschutzorganisation hat den Online-Verkauf von Kleidung mit Bezug zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein scharf verurteilt. Die Initiative Mouv'Enfants entdeckte auf großen Plattformen wie Etsy, Vinted, AliExpress und eBay Sweatshirts und T-Shirts, die Epsteins Namen und Abbildungen zeigen.
Die Organisation stieß auf Kapuzenpullover mit den Initialen JEE – eine Abkürzung für Jeffrey Edward Epstein – sowie auf T-Shirts, die Epstein und den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in einem roten Herzen darstellen. Mouv'Enfants argumentiert, dass der Verkauf solcher Artikel Epsteins Verbrechen verharmlost und seine Berüchtigung für Profitzwecke ausnutzt.
Gründer Arnaud Gallais forderte ein vollständiges Verbot dieser Produkte. Er betonte, Epstein sei keine Kultfigur, sondern ein verurteilter Krimineller, der systematische sexualisierte Gewalt an Minderjährigen verübt habe. Die Organisation kritisierte zudem digitale Plattformen, die solche Verkäufe zulassen, und sprach von einem größeren Problem der Straflosigkeit für Tech-Konzerne.
Als Reaktion kündigten Vinted und eBay an, die gelisteten Artikel zu entfernen. Vinted verwies darauf, dass seine Richtlinien den Verkauf von Waren, die sexualisierte Gewalt verherrlichen, ausdrücklich verbieten.
Die Kontroverse setzt Online-Marktplätze unter Druck, strengere Kontrollen durchzusetzen. Mouv'Enfants setzt sich weiterhin für ein dauerhaftes Verbot von Epstein-bezogener Ware ein. Die Organisation besteht darauf, dass solche Verkäufe die Gerechtigkeit für seine Opfer untergraben.






