10 April 2026, 22:19

Klöckner fordert mehr Schutz vor Gewalt gegen Frauen und kulturellen Wandel

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Frauen aus der Frauenwahlrechtsbewegung, mit einer Frau in der Mitte sitzend und anderen Frauen drumherum.

Klöckner fordert mehr Schutz vor Gewalt gegen Frauen und kulturellen Wandel

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die aktuelle Debatte über Gewalt gegen Frauen begrüßt. Zwar betonte sie deren Bedeutung, kritisierte jedoch, dass nicht alle entscheidenden Aspekte des Themas ausreichend behandelt wurden.

Klöckner machte deutlich, dass Gewalt gegen Frauen in allen kulturellen und religiösen Gruppen verurteilt werden müsse. Besonders verwies sie auf Probleme wie Zwangsehen und Gruppenvergewaltigungen, die ihrer Meinung nach weit mehr Aufmerksamkeit erforderten.

Neben rechtlichen Maßnahmen forderte sie dringende Reformen, um digitale Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Diese Änderungen seien längst überfällig und notwendig, um den Schutz zu stärken.

Die Bundestagspräsidentin stellte klar, dass es sich dabei nicht nur um ein Frauenthema handle – die gesamte Gesellschaft sei betroffen. Sie rief Männer auf, sich aktiv an der Debatte zu beteiligen und durch respektvollen und gleichberechtigten Umgang mit Frauen ein Beispiel zu setzen.

Klöckners Äußerungen unterstreichen die Notwendigkeit umfassender rechtlicher Schritte und eines kulturellen Wandels. Ihr Appell an Männer, sich in die Diskussion einzubringen, signalisiert ein Plädoyer für gemeinsame Verantwortung. Die Debatte, so ihre Forderung, müsse nun in konkrete Taten münden.

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