Koblenz plant 47-Millionen-Neubau für barrierefreie und nachhaltige Haupttribüne bis 2031
Hans-Werner HövelKoblenz plant 47-Millionen-Neubau für barrierefreie und nachhaltige Haupttribüne bis 2031
In Koblenz soll die veraltete Haupttribüne aus den 1930er-Jahren durch einen modernen, barrierefreien und nachhaltigen Neubau ersetzt werden. Die neue Anlage wird dem Freizeit- und Schulsport, Leichtathletikveranstaltungen sowie Spielen der Drittligafußballmannschaften dienen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2031 geplant.
Die bestehende Haupttribüne weist erhebliche statische und funktionale Mängel auf. Eine Sanierung wurde als unwirtschaftlich eingestuft, weshalb der Beschluss für einen Neubau gefasst wurde.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 47,6 Millionen Euro. Die Bundesregierung stellt im Rahmen ihres Programms „Modernisierung kommunaler Sportstätten“ den Höchstbetrag von 8 Millionen Euro bereit. Weitere 26 Millionen Euro sollen voraussichtlich aus anderen Quellen, vermutlich auf Landesebene, fließen. Die Stadt Koblenz trägt 13,6 Millionen Euro aus dem eigenen Haushalt bei.
Die Ausgaben werden zwischen 2027 und 2031 gestreckt, wobei der Großteil der Baukosten auf die Jahre 2028 bis 2030 entfällt. Zudem prüfen die Verantwortlichen kostensparende Optionen – unter anderem steht ein Besuch im kürzlich modernisierten Lohrheidestadion in Wattenscheid auf dem Plan, um Anregungen zu gewinnen.
Die neue Tribüne wird modernen Ansprüchen an Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit gerecht und ist für ein breites sportliches Nutzungsspektrum ausgelegt. Die Bauarbeiten sollen bis 2031 abgeschlossen sein.
