15 April 2026, 14:25

Kriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Rückgänge und alarmierende Anstiege

Balkendiagramm, das die Homicid-Rate nach Alter des Täters und Waffentyp von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Kriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Rückgänge und alarmierende Anstiege

Kriminalitätsentwicklung in Vorpommern-Greifswald zeigt 2025 gemischtes Bild

Die Kriminalitätsstatistik für Vorpommern-Greifswald wies im Jahr 2025 sowohl Rückgänge als auch besorgniserregende Zunahmen auf. Zwar sank die Gesamtzahl der gemeldeten Straftaten leicht, doch in bestimmten Deliktbereichen gab es deutliche Anstiege. Die Polizeidaten spiegeln damit Fortschritte und Herausforderungen für die öffentliche Sicherheit im Landkreis wider.

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Die Anzahl der registrierten Straftaten in Vorpommern-Greifswald verringerte sich 2025 um 2,2 Prozent. Trotz dieses Rückgangs stiegen einige Delikte deutlich an. Sexuelle Übergriffe nahmen um 14,4 Prozent zu – einer der höchsten Anstiege in der Region.

Auch Fahrraddiebstähle nahmen stark zu und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 22,2 Prozent. Wohnungseinbrüche erhöhten sich um 6,1 Prozent, während Diebstahlsdelikte insgesamt moderat um 5,4 Prozent anwuchsen. Diese Entwicklungen stehen im Kontrast zum allgemeinen Rückgang der Kriminalität.

Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub blieben auf dem Niveau des Vorjahres 2024. Dagegen gingen Tötungsdelikte – also Mord und Totschlag – drastisch um 62,5 Prozent zurück. Nur sechs solche Fälle wurden verzeichnet, und alle konnten aufgeklärt werden, was in dieser Kategorie eine Aufklärungsquote von 100 Prozent bedeutet. Die Gesamtaufklärungsquote für den Landkreis blieb mit 64,4 Prozent nahezu unverändert.

Die Zahlen für 2025 zeigen zwar einen Rückgang der gemeldeten Straftaten insgesamt, doch geben sie auch Anlass zur Sorge in bestimmten Bereichen. Sexuelle Übergriffe, Fahrraddiebstähle und Wohnungseinbrüche verzeichneten bemerkenswerte Zunahmen, während Tötungsdelikte den niedrigsten Stand seit Jahren erreichten. Die Polizei setzt ihre Bemühungen fort, diesen Entwicklungen mit gezielten Maßnahmen entgegenzuwirken.

Quelle