11 December 2025, 06:35

Kupferdiebstähle legen Ladesäulen in Norddeutschland lahm – Millionen-Schäden drohen

Graffiti-bedeckter Zug mit sichtbaren Kabeln, Häuser mit Fenstern im Hintergrund.

Kupferdiebstähle verursachen erhebliche Schäden im Norden - Kupferdiebstähle legen Ladesäulen in Norddeutschland lahm – Millionen-Schäden drohen

Kupferdiebe richten im Norden massive Schäden an

Kupferdiebe richten im Norden massive Schäden an

Kupferdiebe richten im Norden massive Schäden an

  1. Dezember 2025

In ganz Norddeutschland haben Diebe gezielt Ladestationen für Elektroautos angegriffen und dabei Schäden in Millionenhöhe verursacht. In den letzten Monaten hat sich das Problem verschärft: Gestohlene Kabel und zerstörte Anlagen führen zu erheblichen Störungen im Betrieb. Die Behörden rufen nun die Bevölkerung auf, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten zu melden.

Allein in Schleswig-Holstein hat sich seit Jahresbeginn die Zahl der gestohlenen Ladekabel auf einen "niedrigen zweistelligen Bereich" erhöht. Bei einem aktuellen Vorfall im Kreis Rendsburg-Eckernförde wurden zwei Kabel entwendet und die Station beschädigt – die Reparaturkosten belaufen sich auf etwa 70.000 Euro. Schon 2021 gingen Diebe noch weiter: Damals stahlen sie drei komplette Schnellladestationen von einem Betriebsgelände im Kreis Stormarn.

Die Diebeswelle setzt die Ladeinfrastruktur unter Druck. Betreiber wie die EnBW Energie Baden-Württemberg und andere Anbieter sehen sich mit hohen Kosten konfrontiert. Die Polizei ermittelt weiterhin, doch die Mithilfe der Bevölkerung gilt nun als entscheidend, um das Problem in den Griff zu bekommen. Ohne Gegenmaßnahmen könnten die Schäden – und die finanzielle Belastung – weiter ansteigen.