Länder fordern nationales Materiallager für schnelle Infrastruktur-Reparaturen
George BenthinLänder fordern nationales Materiallager für schnelle Infrastruktur-Reparaturen
Innenminister der Länder schlagen nationales Lager für Bau- und Reparaturmaterial vor
Die Innenminister der Bundesländer bringen die Einrichtung eines Nationalen Reservebestands für Bau- und Instandsetzungsmaterial ins Spiel. Mit der Initiative soll die Notfallreparatur beschleunigt und die kritische Infrastruktur besser geschützt werden. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund jüngster Angriffe auf zentrale Systeme in Deutschland.
In dem Reservebestand würden lebenswichtige Komponenten für das Stromnetz vorgehalten – darunter Hochspannungstransformatoren, Schaltanlagen, Spezialkabel und Schutzsysteme. Ziel ist es, die Stromversorgung nach Störungen möglichst schnell wiederherzustellen.
Den Anstoß für den Vorschlag gab ein schwerwiegender Vorfall im Januar: Durch Sabotage an der Berliner Stromversorgung waren zehntausende Haushalte tagelang ohne Elektrizität. Nun fordern die Länder ein Bundesgesetz, um in Notfällen Genehmigungen für Schwer- und Großraumtransporte zu beschleunigen.
Das Konzept zielt darauf ab, Lieferketten für dringende Reparaturen weniger anfällig zu machen und Deutschland widerstandsfähiger gegen künftige Angriffe auf die Infrastruktur zu rüsten. Die Länder drängen die Bundesregierung, die Maßnahmen zügig umzusetzen.






