19 January 2026, 10:48

Landshut plant bulgarische Kirchengemeinde und Sonntagsschule für wachsende Gemeinschaft

Bulgariens Premierminister und Außenminister, beide im Anzug, stehen lachend nebeneinander vor einer Flagge, mit einem Flaggenständer rechts daneben und einem Objekt an der Wand im Hintergrund.

Landshut plant bulgarische Kirchengemeinde und Sonntagsschule für wachsende Gemeinschaft

Landshuts bulgarische Gemeinschaft soll bald eine eigene orthodoxe Kirchengemeinde und eine Sonntagsschule erhalten. Generalkonsul Ionkov besuchte die Stadt, um mögliche Standorte für diese neuen Einrichtungen zu erkunden. Der Schritt folgt den wachsenden Beziehungen zwischen Bayern und Bulgarien, wobei lokale Vertreter ihre volle Unterstützung zugesagt haben.

Generalkonsul Ionkov traf sich im Rathaus mit Oberbürgermeister Alexander Putz, um über die Bedürfnisse der bulgarischen Bewohner Landshuts zu sprechen. Rund 370 bulgarische Staatsbürger leben derzeit in der Region, viele von ihnen sind qualifizierte Fachkräfte, die zur lokalen Wirtschaft beitragen. Putz betonte bei dem Empfang die starken und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und Bulgarien.

Ionkov hob zudem die Attraktivität Bulgariens als Wirtschaftspartner und Reiseziel hervor. Er verwies auf die Strände, Bergresorts und historischen Städte des Landes und präsentierte es als lohnenden Standort für Investitionen und Tourismus. Zwar stand Landshut im Mittelpunkt der Gespräche, doch nannte der Generalkonsul auch Dublin als möglichen zukünftigen Standort für eine bulgarisch-orthodoxe Kirchengemeinde und Sonntagsschule. Oberbürgermeister Putz versicherte der Gemeinschaft, dass die Stadt bei der Suche nach geeigneten Gebäuden für ihre kulturellen und bildungspolitischen Bedürfnisse unterstützen werde. Die Gespräche markierten einen Schritt zur Stärkung der bulgarischen Präsenz in der Region durch eigene religiöse und Bildungsräume.

Der Besuch unterstrich Landshuts Engagement für seine bulgarischen Bürger. Die Pläne für eine Kirchengemeinde und eine Schule nehmen nun konkrete Formen an, wobei die Stadtverwaltung aktiv an der Standortsuche beteiligt ist. Die Initiative spiegelt die gelungene Integration der Gemeinschaft und die vertieften Verbindungen zwischen Bayern und Bulgarien wider.