11 May 2026, 04:18

Landtagsbesuche in Brandenburg: Warum manche Schulen fehlen und andere voll dabei sind

Eine Gruppe von Kindern sitzt an Tischen in einem Klassenzimmer mit Büchern und Taschen vor sich, mit einer Wand und einem Fenster im Hintergrund.

Landtagsbesuche in Brandenburg: Warum manche Schulen fehlen und andere voll dabei sind

Brandenburgs Landtag begrüßte 2025 fast 76.500 Besucher

Darunter waren 1.790 Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines strukturierten Besuchprogramms an öffentlichen Debatten teilnahmen. Schulen aus bestimmten Landkreisen nutzten das Angebot dabei deutlich häufiger als andere.

Das Besuchprogramm ermöglicht es Jugendlichen ab der neunten Klasse, Plenarsitzungen zu verfolgen. 2025 wurde es 47 Mal gebucht, wobei Neunt- und Zehntklässler die größte Gruppe der Teilnehmer stellten. Viele Schulen schickten ganze Klassen, um gemeinsam die Debatten zu verfolgen.

Der Landkreis Oberhavel verzeichnete mit 337 Schülerinnen und Schülern die höchste Beteiligung, gefolgt von Märkisch-Oderland mit 256 Teilnehmenden und Ostprignitz-Ruppin mit 206. Aus Brandenburg an der Havel, Oder-Spree und der Uckermark nahm jedoch im gesamten Jahr keine einzige Schule am Programm teil.

Alle Besucher – auch die Schüler – mussten einen Ausweis vorlegen und sich während der Sitzungen an eine Verhaltensordnung halten.

Die Nachfrage nach dem Programm unterschied sich in den Landkreisen Brandenburgs deutlich: Während einige Regionen eine starke Beteiligung verzeichneten, gab es in anderen gar keine schulischen Besucher. Der Landtag setzt weiterhin auf strenge Einlassregeln, um den ordnungsgemäßen Ablauf der öffentlichen Sitzungen zu gewährleisten.

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