30 January 2026, 19:16

Lübeckerin fällt auf dreisten Entsorgungsbetrug mit 7.700 Euro herein

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Müllgebühren in Familienrechnungen einführen, können sie Hunderten von Dollar im Monat aus der Tasche ziehen."

Lübeckerin fällt auf dreisten Entsorgungsbetrug mit 7.700 Euro herein

Frau aus Lübeck verliert 7.700 Euro an vermeintliches Entsorgungsunternehmen

Eine Frau aus Lübeck wurde um 7.700 Euro betrogen, nachdem sie einen angeblich seriösen Entsorgungsdienst beauftragt hatte. Der Vorfall ereignete sich am 29. Januar 2026 und führte zu Ermittlungen der Polizei wegen Verdachts auf Betrug und Wucher. Die Behörden warnen Anwohner und Unternehmen vor der Zahlung gründlich zu prüfen.

Ursprünglich hatte die Frau zugestimmt, 1.700 Euro für die Entsorgung von zehn Säcken Haushaltsmüll zu zahlen. Nach der angeblich erledigten Arbeit wurde ihr mitgeteilt, die Gesamtkosten beliefen sich nun auf 7.700 Euro. Sie übergab den vollen Betrag in bar – erhielt jedoch für keine der Zahlungen eine Quittung.

Die Lage verschärfte sich, als ihre Restmülltonnen verschwanden und sie den Abfall notgedrungen in ihrem Hinterhof lagern musste. Die Polizei bestätigte später, dass kein eingetragenes Unternehmen mit dem bezahlten Service in Verbindung stand.

Seriöse Firmen weisen auf ihren Websites stets ein Impressum mit dem Namen des Geschäftsführers, der Firmenadresse, Telefonnummer und Handelsregisternummer auf. Zudem verlangen sie keine Barzahlung ohne Alternative und stellen ordnungsgemäße Quittungen aus. Die Behörden raten, vor der Buchung eines Services schriftliche Vereinbarungen zu Preisen und Leistungsumfang zu prüfen.

Der Fall wird weiterhin wegen Betrugs und Wuchers untersucht. Die Polizei ruft die Bevölkerung auf, ähnliche Vorfälle zu melden und bei der Beauftragung unbekannter Unternehmen Vorsicht walten zu lassen. Ohne entsprechende Unterlagen oder Belege dürften Geschädigte kaum Aussicht haben, ihr Geld zurückzuerhalten.