25 March 2026, 00:22

Martin Schulz holt nachträglich Paralympics-Silber durch Doping-Disqualifikation

Silbermedaille mit der Aufschrift "Chambre Syndicale des Banquiers Paris" vor einem weißen Hintergrund.

Martin Schulz holt nachträglich Paralympics-Silber durch Doping-Disqualifikation

Deutscher Triathlet Martin Schulz erhält nachträglich Silber bei den Paralympics 2024 in Paris

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Der deutsche Triathlet Martin Schulz ist mit einer Silbermedaille der Paralympics 2024 in Paris ausgezeichnet worden. Die Aufwertung erfolgte, nachdem ein Dopingverstoß den ursprünglichen Zweitplatzierten disqualifiziert hatte. Der brasilianische Athlet Ronan Nunes Cordeiro wurde nach einem positiven Test auf eine verbotene Substanz seiner Platzierung enthoben.

Schulz hatte das Sprintrennen bei den Spielen in Paris zunächst auf dem dritten Platz beendet. Seine Bronzemedaille wurde später zu Silber, nachdem Cordeiros Dopingvergehen bestätigt worden war. Der Brasilianer war positiv auf 19-Norandrosteron getestet worden, ein verbotenes Anabolikum.

Ein unabhängiges Tribunal prüfte den Fall und bestätigte im Januar 2026 die Disqualifikation Cordeiros. Seine Leistung in Paris wurde offiziell annulliert; bereits seit Oktober 2024 galt für ihn eine vorläufige Sperre. Die World Triathlon wird nun über weitere Sanktionen entscheiden, zu denen auch ein langjähriges Wettkampfverbot gehören könnte.

Über Schulz' frühere Karriere ist nur wenig bekannt. Öffentliche Aufzeichnungen konzentrieren sich vor allem auf seinen Paralympic-Erfolg und die Neuzuordnung der Medaille, weniger auf frühere Titel oder seine Wettkampfhistorie.

Mit dem Urteil steht Schulz nun offiziell als Paralympic-Silbermedaillengewinner fest. Cordeiros Fall wird weitere Sanktionen nach sich ziehen, wobei die World Triathlon das Verfahren leitet. Die Entscheidung beendet damit den Dopingstreit um die Spiele 2024.

Quelle