Massendemo in Dortmund: "Zukunft statt Gas" fordert radikale Energiewende
Hildegund LachmannMassendemo in Dortmund: "Zukunft statt Gas" fordert radikale Energiewende
Klimademonstration unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“ in Dortmund
An diesem Wochenende findet in Dortmund eine Klimademonstration unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“ statt. Organisiert vom Klimacamp in Hamm werden Tausende Teilnehmer erwartet. Die Behörden haben Leitlinien herausgegeben, um die öffentliche Sicherheit während der Kundgebung zu gewährleisten.
Der Demonstrationszug beginnt um 12:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf der Hammer Straße / Am Lausbach. Von dort aus werden die Demonstranten in östlicher Richtung über die Wittekindstraße ziehen, bevor sie in die Strackstraße abbiegen. Die Route führt anschließend über einen Fußweg in Richtung der Rollschuh-Sport-Trainingsbahn.
Die Polizei hat die Teilnehmer daran erinnert, dass Waffen, gefährliche Gegenstände und Schutzausrüstung bei öffentlichen Versammlungen strengstens verboten sind. Zudem untersagt das deutsche Vermummungsverbot das Tragen von Gesichtsverhüllungen während Protesten. Die Beamten werden einschreiten, falls es zu Blockaden oder gewaltsamen Störungen kommt, da solche Handlungen nach dem Versammlungsgesetz strafbar sind.
Die Dortmunder Polizei hat die Demonstranten aufgefordert, friedlich zu protestieren und mit den Sicherheitskräften zusammenzuarbeiten. Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen entlang der Marschroute ist zu rechnen.
Ziel der Demonstration ist es, Forderungen nach einer ambitionierteren Klimapolitik und einem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu unterstreichen. Angesichts der erwarteten großen Menschenmenge wird die Polizei die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben überwachen. Im Umfeld der Veranstaltung muss mit länger anhaltenden Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden.







