14 January 2026, 19:18

Mutige Frau wehrt in Regensburg zwei Angreifer ab – Polizei fahndet öffentlich

Eine alte Zeitung, Berliner Wespn von Juli 1873, zeigt eine Karikatur eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid, beide wirken besorgt.

Polizei sucht Zeugen nach sexueller Belästigung - Mutige Frau wehrt in Regensburg zwei Angreifer ab – Polizei fahndet öffentlich

43-Jährige wehrt in Regensburg zwei Angreifer ab – Polizei sucht mit Öffentlichkeitsfahndung nach Tätern

Anfang dieses Monats hat sich eine 43-jährige Frau in Regensburg gegen zwei Angreifer zur Wehr gesetzt. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 2. Januar in der Nähe des Haidplatzes und handelte sich um einen versuchten sexuellen Übergriff. Die Polizei hat nun eine öffentliche Fahndung nach den Tatverdächtigen eingeleitet.

Der Angriff ereignete sich gegen 2:30 Uhr in der Weingasse, einer schmalen Straße im Stadtzentrum. Zwei Männer näherten sich der Frau, hielten sie fest, schlugen ihr ins Gesicht und versuchten, sie zu vergewaltigen. Im Verlauf des Handgemenges gelang es der Frau, sich zu wehren – dabei erlitt einer der Angreifer eine Gesichtverletzung. Anschließend flohen beide Männer vom Tatort.

Die Beschreibungen der Verdächtigen lauten: schlank, etwa 30 Jahre alt und nordafrikanisches Erscheinungsbild. Einer der Männer trägt einen kurzen, dichten schwarzen Vollbart, beide sprachen Deutsch mit ausländischem Akzent. Erste Tatverdächtige wurden anhand von DNA-Spuren später ausgeschlossen, da diese nicht mit den am Tatort sichergestellten Beweismitteln übereinstimmten. Die Ermittler konnten die Täter bisher nicht identifizieren. Das Bayerische Landeskriminalamt lobt eine Belohnung von 3.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung und Verurteilung der Männer führen.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei ruft Zeugen oder Personen mit relevanten Informationen auf, sich zu melden. Die Belohnung gilt für glaubwürdige Hinweise, die zur Überführung der beiden Männer beitragen. Bisher gab es im Zusammenhang mit dem Fall keine Festnahmen.