29 June 2026, 20:31

Neue Kriminalstatistik 2025: Debatte über Rückfallquoten und Migration entfacht

Wer begeht in Deutschland immer wieder Gewaltverbrechen

Neue Kriminalstatistik 2025: Debatte über Rückfallquoten und Migration entfacht

Neue Daten zu Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten in Deutschland für das Jahr 2025 haben eine Debatte ausgelöst. Demnach entfielen auf Nichtdeutsche, die 14,9 Prozent der Bevölkerung stellen, 42,9 Prozent der Tatverdächtigen in diesem Bereich. Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisierte scharf den Umgang mit Wiederholungstätern und bezeichnete die Situation als „inakzeptabel“.

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Die Statistik zeigt deutliche Unterschiede bei den Rückfallquoten zwischen verschiedenen Gruppen. Bei deutschen Staatsbürgern waren 8,2 Prozent der Tatverdächtigen zweimal rückfällig, während die Werte bei häufigeren Wiederholungstaten niedriger ausfielen. Bei Nichtdeutschen variierten die Quoten je nach Herkunftsland.

Tunesische Tatverdächtige wiesen die höchsten Rückfallraten auf: 16,4 Prozent begingen zweimal und 6 Prozent dreimal eine Straftat. Bei marokkanischen Tatverdächtigen lagen die Werte bei 15 Prozent (zweimal) und 5,3 Prozent (dreimal). Syrische Tatverdächtige zeigten Rückfallquoten von 10,3 Prozent (zweimal) und 3 Prozent (dreimal), afghanische von 10,7 Prozent bzw. 2,4 Prozent. Ukrainische Tatverdächtige wiesen 8,3 Prozent (zweimal) und 1,7 Prozent (dreimal) auf.

Hess warf der Politik vor, Deutschland sei zu einer „Komfortzone“ für gewaltbereite Straftäter geworden, die sich nicht integrieren wollten. Andere Parteien würden ideologische Ziele über die Sicherheit der deutschen Bevölkerung stellen, so der Vorwurf. In seinen Äußerungen bezog er sich auch auf Fälle wie den des verurteilten Gruppenvergewaltigers Islam El M., der trotz deutscher Staatsbürgerschaft während seines Prozesses einen Dolmetscher benötigte.

Die Daten unterstreichen die Unterschiede bei den Rückfallquoten zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen. Hess’ Aussagen spiegeln die anhaltenden politischen Spannungen in der Kriminalitäts- und Integrationsdebatte wider. Die Zahlen dürften die Diskussionen über Strafverfolgung und Migration in Deutschland weiter anheizen.

Quelle