Niedersachsen passt Windvorranggebiete an – 80 Flächen bleiben nach Bürgerbeteiligung
Hans-Werner HövelNiedersachsen passt Windvorranggebiete an – 80 Flächen bleiben nach Bürgerbeteiligung
Niedersachsen hat verbindliche rechtliche Vorgaben für den Ausbau der Windenergie an Land festgelegt. Die Region Braunschweig muss diese Ziele nun über die Raumplanung umsetzen. Nach einer Phase der öffentlichen Anhörung wird ein überarbeiteter Entwurf für die Windvorranggebiete erstellt.
Die Regionalverwaltung erhielt 1.600 Stellungnahmen mit über 6.500 Einzelhinweisen. Daraufhin wurden Anpassungen an den vorgeschlagenen Zonen vorgenommen. 56 der ursprünglich geplanten Flächen wurden auf Basis der Rückmeldungen und neuer Daten überarbeitet.
Die Gesamtzahl der Windvorranggebiete sank von 88 auf 80. Ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen wurde aus der Liste gestrichen. Gleichzeitig wurde ein neuer Standort südlich von Kirchberg bei Seesen aufgenommen.
Aktuell umfassen die Vorranggebiete etwa 2,9 Prozent der Gesamtfläche der Region, was knapp 15.000 Hektar entspricht. Bis 2027 muss die Region jedoch 2,46 Prozent ihrer Fläche – rund 12.500 Hektar – für die Windenergienutzung ausweisen.
Der überarbeitete Plan berücksichtigt die öffentlichen Anregungen sowie aktuelle Erkenntnisse. Er soll den Ausbau der Windenergie mit lokalen Belangen in Einklang bringen. Die Region bleibt entschlossen, ihre gesetzlichen Verpflichtungen für den Ausbau erneuerbarer Energien zu erfüllen.






