Niedersachsens Wirtschaft 2024: Dienstleister boomen, Industrie leidet unter Rückgängen
George BenthinNiedersachsens Wirtschaft 2024: Dienstleister boomen, Industrie leidet unter Rückgängen
Niedersachsens Wirtschaft zeigte 2024 gemischte Ergebnisse
Während die Zahl der Unternehmen leicht stieg, sank der Gesamtumsatz um 1,8 % auf rund 746 Milliarden Euro. Rückgänge in Schlüsselbranchen trieben diesen Rückgang voran – trotz Zuwächsen im Dienstleistungssektor.
Die Anzahl der Betriebe im Land erhöhte sich um 0,6 % auf 276.260. Dennoch konnte dieses Wachstum den Umsatzrückgang nicht abwenden. Besonders hart traf es die Industrie: Der Maschinenbau und die Metallverarbeitung verzeichneten einen Rückgang von 5,5 %.
Noch stärker betroffen waren die Energielieferanten, deren Erlöse um 17 % einbrachen. Diese Verluste in Produktion und Handel überlagerten die Gewinne in anderen Bereichen. Dagegen verzeichneten Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie wissenschaftliche, technische und unternehmensnahe Dienstleistungen deutliche Umsatzsteigerungen.
Die Zahlen verdeutlichen einen Strukturwandel in der regionalen Wirtschaft: Dienstleistungsbranchen expandieren, während traditionelle Industrie- und Energiesektoren kämpfen. Niedersachsens Wirtschaft zeigt damit eine wachsende Abhängigkeit vom Dienstleistungssektor. Der Umsatzrückgang von 1,8 % unterstreicht die Herausforderungen in der Industrie und Energiewirtschaft. Gleichzeitig prägen die wachsenden Dienstleistungsbereiche zunehmend das wirtschaftliche Bild des Landes.






