03 April 2026, 08:18

Oettinger Brauerei formt neuen Vorstand für Wachstumskurs und Diversifizierung

Plakat für das Bayerische Beer Festival in München, Deutschland, mit einem gekrönten Gesichtsbild umgeben von Text.

Oettinger Brauerei formt neuen Vorstand für Wachstumskurs und Diversifizierung

Oettinger Getränke, die siebtgrößte Brauerei Deutschlands, hat nach dem Abschied von Geschäftsführer Stefan Blaschak ihren Vorstand umstrukturiert. Das seit 1731 in Familienbesitz geführte Unternehmen holt neue Führungskräfte an Bord, um seine Geschäfte zu lenken – insbesondere im Zuge der Expansion über das Biersegment hinaus in den Bereich alkoholfreier Getränke.

Thilo R. Pomykala übernimmt eine Schlüsselrolle und tritt am 1. April gemeinsam mit Dominika Steinberg in den Vorstand ein. Steinberg wird künftig die Bereiche Produktion, Technik sowie ihre bisherigen Verantwortlichkeiten in Personal und IT leiten. Pomykala bringt umfangreiche Erfahrung in der Konsumgüterbranche (Fast-Moving Consumer Goods, FMCG) mit. Seine Karriere begann bei Unilever, gefolgt von Führungspositionen bei der Semper idem Underberg AG und dem Molkereiunternehmen Meggle. Zuletzt war er über sechs Jahre als Geschäftsführer bei der Hochwald-Gruppe tätig, wo er Vertrieb, Marketing und Innovation verantwortete und die strategische Ausrichtung des Unternehmens prägte.

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Oettinger beschäftigt rund 700 Mitarbeiter an den Standorten Oettingen in Bayern und Mönchengladbach und produziert jährlich etwa sechs Millionen Hektoliter Getränke – darunter eine Milliarde Flaschen und Dosen mit Bier, Fruchtschorlen und Limonaden. Angesichts stagnierender Bierabsätze hat die Brauerei ihr Portfolio diversifiziert: 2020 brachte sie die Klostergarten-Schorlen auf den Markt, 2024 folgte die Kloster-Limo, unterstützt durch eine neue Abfülltechnologie, die im Oktober vergangenen Jahres eingeführt wurde.

Pia Kollmar, Eigentümerin und Geschäftsführerin, begrüßte Pomykalas Berufung und hob seine Erfolgsbilanz bei der Wachstumsförderung hervor. Steinberg wiederum erweitert ihr Aufgabengebiet um Produktion und Technik, um Kontinuität in einer Phase des Wandels zu gewährleisten. Die Führungswechsel fallen in eine Zeit, in der Oettinger Tradition und Innovation in Einklang bringt, um sich in einer wettbewerbsintensiven Branche zu behaupten. Mit Pomykala und Steinberg im Vorstand will die Brauerei ihre Operations stärken und das Getränkesortiment weiter ausbauen. Der neu aufgestellte Vorstand wird sich im kommenden Jahr auf Stabilität und Kundenbindung konzentrieren.

Quelle