Oktoberfest in München nach Bombendrohung abrupt beendet – Festgelände gesperrt
Hildegund LachmannOktoberfest in München nach Bombendrohung abrupt beendet – Festgelände gesperrt
Oktoberfest in München nach konkreter Bombendrohung abgesagt
Das Oktoberfest in München wurde nach einer ernstzunehmenden Bombendrohung vorzeitig beendet. Die Behörden leiteten umgehend Maßnahmen ein und schickten eine Notfallwarnung an alle Mobiltelefone in der Umgebung. Das Festgelände, auf dem vom 20. September bis 5. Oktober die 190. Wiesn stattfinden sollte, bleibt mindestens bis zum Abend gesperrt.
Die Drohung wurde als so glaubwürdig eingestuft, dass eine vollständige Sicherheitsreaktion ausgelöst wurde. Eine "bestätigte Bombendrohung" veranlasste die Behörden, über das Cell-Broadcast-System eine "extreme Gefahr" an alle Smartphone-Nutzer in München zu senden. Oberbürgermeister Dieter Reiter gab daraufhin bekannt, dass das Festgelände frühestens um 17 Uhr wieder geöffnet werde.
Sicherheitsteams durchsuchten das Gelände gründlich, unter anderem mit Sprengstoffspürhunden. Trotz der Unterbrechung wurden bisher keine offiziellen Besucherzahlen für die diesjährige Veranstaltung – oder Vergleiche zu früheren Jahren – veröffentlicht.
Die Nachricht von der Schließung verbreitete sich rasant. Prominente wie Cathy Hummels, Giulia Siegel und Julian F. M. Stöckel informierten ihre Follower über die Entwicklungen. Hummels, eine Stammgästin des Festes, äußerte sogar die Hoffnung, die gesamte Veranstaltung aus Sicherheitsgründen abzusagen.
Das Oktoberfest bleibt vorerst ausgesetzt, während die Ermittlungen andauern. Besucher wurden aufgefordert, dem Gelände fernzubleiben, bis die Behörden Entwarnung geben. Bisher liegen keine weiteren Details zur Drohung oder einer möglichen Wiedereröffnung vor.






