Schäferstraße wird ab Mai 2026 zum Großbaustellen-Marathon für Kanalisation und Verkehr
Birgitt OttoSchäferstraße wird ab Mai 2026 zum Großbaustellen-Marathon für Kanalisation und Verkehr
Große Kanalisationssanierung in der Schäferstraße beginnt am 18. Mai
Ab dem 18. Mai starten umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Kanalisation in der Schäferstraße, geleitet vom städtischen Entwässerungsbetrieb Peine. Das Projekt umfasst die Modernisierung der Regen- und Schmutzwasserkanäle und wird mit vorübergehenden Straßensperrungen sowie Parkplatzbeschränkungen verbunden sein. Anwohner werden aufgefordert, sich auf Beeinträchtigungen im kommenden Jahr einzustellen.
Die Bauarbeiten beginnen mit dem Austausch eines 100 Meter langen Regenwasserkanals vor dem Polizeirevier. Dieser Abschnitt wird in offener Bauweise mit neuen PE-Rohren verlegt. Parallel dazu werden rund 600 Meter Regenwasserleitungen und 700 Meter Schmutzwasserkanäle mithilfe grabenloser Verfahren saniert.
Auch Hausanschlüsse und Straßenabläufe werden erneuert, wobei sowohl offene als auch grabenlose Techniken zum Einsatz kommen. Die Hauptkanalschächte entlang der Straße erhalten eine innere Auskleidung oder Beschichtung, um ihre Lebensdauer zu verlängern.
Das Projekt ist in zwei Phasen unterteilt: 2026 wird der Abschnitt zwischen Duttenstedter Straße und Gunzelinstraße fertiggestellt. Im folgenden Jahr setzen sich die Arbeiten von der Gunzelinstraße bis Am Ottos Hof fort. Während der Bauzeit bleibt die Schäferstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt, Anwohner können ihre Grundstücke jedoch bis zur Baustelle erreichen.
Straßenparkplätze stehen nicht zur Verfügung, da einige Flächen für Baumaschinen reserviert werden. Die Buslinie 524 und die Haltestelle „Schäferstraße“ verlegen vorübergehend in den Im Krähenwinkel. Die gesamten Arbeiten sollen – wetterabhängig – bis Ende Juni 2027 abgeschlossen sein.
Die Sanierung modernisiert die Entwässerungsinfrastruktur der Schäferstraße und reduziert künftige Instandhaltungsarbeiten. Anwohner und Pendler müssen bis Mitte 2027 mit anhaltenden Beeinträchtigungen rechnen. Ersatzverkehrsführungen und alternative Parkmöglichkeiten bleiben bis zum Abschluss der Bauarbeiten bestehen.






