Osterath plant nachhaltige Zukunft mit neuem Stadtentwicklungskonzept und Bürgerbeteiligung
George BenthinOsterath plant nachhaltige Zukunft mit neuem Stadtentwicklungskonzept und Bürgerbeteiligung
Osterath, ein Stadtteil von Meerbusch, steht vor einer umfassenden städtebaulichen Entwicklung im Rahmen eines neuen Nachhaltigkeitskonzepts. Die Stadt hat über das Programm „Lebendige Zentren“ Bundes- und Landesfördergelder eingeworben, um den Stadtteil zukunftsfähig umzugestalten. Zwei Stadtteilmanager übernehmen nun die Leitung des Projekts und setzen auf langfristiges Wachstum sowie Bürgerbeteiligung.
Das „Integrierte Handlungskonzept Osterath“ (IHKO) sieht 23 Maßnahmen vor, die auf eine nachhaltige Aufwertung abzielen. Sie sollen die Zukunft des Stadtteils prägen, ohne seinen dörflichen Charakter und ländlichen Reiz zu gefährden. Kernstück ist eine Quartiersentwicklungsstrategie, die das Wachstum strukturiert steuern soll.
Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller, beide von der Dortmunder Planungsfirma Stadtbüro GmbH, wurden als Stadtteilmanager berufen. Ihr Büro befindet sich im Familienzentrum an der Bommershöfer Weg 3 und dient als zentrale Anlaufstelle für Anwohner:innen und Akteur:innen. Ihre Aufgabe ist es, alle lokalen Gruppen in den Transformationsprozess einzubinden und eine breite Teilhabe zu gewährleisten.
Osterath gilt als der Meerbuscher Stadtteil mit dem größten Entwicklungspotenzial. Mit den Fördermitteln und dem neuen Management-Team sollen die Wachstumsziele in den kommenden Jahren konkret umgesetzt werden.
Das Projekt bringt geplante Veränderungen nach Osterath – unterstützt durch staatliche Förderung und fachkundige Planung. Anwohner:innen und Unternehmen können sich mit Fragen direkt an die Stadtteilmanager im lokalen Büro wenden. Im Mittelpunkt steht dabei, Wachstum mit dem bestehenden Charme und den Bedürfnissen der Gemeinschaft in Einklang zu bringen.







