„Panikherz“ am Thalia Theater: Ein Kultstück geht nach fünf Jahren
Birgitt OttoAbschiedsvorstellung für Stuckrad-Barres 'Panikherz' in der Thalia - „Panikherz“ am Thalia Theater: Ein Kultstück geht nach fünf Jahren
Die Bühnenadaption von Panikherz beendet am kommenden Montag ihre lange Spielzeit am Thalia Theater in Hamburg. Seit der Premiere im Jahr 2018 hat das Stück über 30.000 Zuschauer angezogen. Basierend auf Benjamin von Stuckrad-Barres autobiografischem Roman entwickelte es sich zu einem festen Publikumsliebling. Unter der Regie von Christopher Rüping erkundet die Inszenierung die reale Freundschaft zwischen dem Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre und dem Musiker Udo Lindenberg. Die Handlung entfaltet sich mit mehreren Schauspielern, die abwechselnd die Rolle des "Stuckiman" übernehmen – Lindenbergs Spitzname für den Autor. Bei der Uraufführung überraschte Lindenberg selbst mit einem Auftritt auf der Bühne. Er spielte eine fast stumme Nebenfigur und beobachtete das Geschehen. Über die Jahre hinweg zog die Mischung aus roher Erzählweise und theatralischer Energie das Publikum immer wieder in den Bann. Die letzte Vorstellung markiert das Ende einer fünfjährigen Spielzeit am Thalia Theater. Der letzte Vorhang fällt für eine Produktion, die zu den erfolgreichsten der jüngeren Theatergeschichte zählt. Mit über 30.000 verkauften Tickets hinterlässt Panikherz ein Erbe als herausragende Adaption eines modernen deutschen Romans.