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POL-KI: 240416.1 Kiel: Verkehrssicherheitsbericht 2024 für die Landeshauptstadt Kiel

Eine Präsentationsfolie mit Fahrzeugen auf einer Straße und darauf geschriebenem Text.

POL-KI: 240416.1 Kiel: Verkehrssicherheitsbericht 2024 für die Landeshauptstadt Kiel

POL-KI: 240416.1 Kiel: Verkehrsunfallbilanz 2024 für die Landeshauptstadt Kiel

Polizeidirektion Kiel – Kiel – Die Polizeidirektion Kiel stellt heute die ...

Veröffentlichungsdatum: 17. April 2025, 04:40 Uhr MESZ

Schlagwörter: Wirtschaft, Finanzen, Kriminalität und Justiz, Unfälle

Auf Kiels Straßen blieb die Zahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2024 mit 8.729 registrierten Vorfällen stabil. Zwar handelte es sich bei der Mehrheit um leichte Kollisionen, doch zeigten sich neue Trends bei Radfahrenden sowie Nutzer:innen von kleinen Elektrofahrzeugen. Vier Menschen kamen 2024 bei Unfällen ums Leben – alle auf zweirädrigen Fahrzeugen.

Die Gesamtzahl der Unfälle blieb im Vergleich zu den Vorjahren nahezu unverändert. Allerdings entfielen 83 % auf leichte Zusammenstöße, sodass die Zahl schwerer Vorfälle relativ niedrig blieb.

Radfahrende waren zunehmend gefährdet: Die Unfallzahlen stiegen 2024 auf 589 – ein neuer Rekord. Auch bei kleinen Elektrofahrzeugen wie E-Scootern gab es einen deutlichen Anstieg auf 114 Unfälle. Zusammen machten diese Gruppen einen beträchtlichen Anteil der Vorfälle des Jahres aus. Motorisierte Zweiräder wie Motorräder blieben hingegen unter ihrem Höchststand von 2015 mit 77 gemeldeten Unfällen. Dennoch waren alle vier Verkehrstoten Nutzer:innen von zweirädrigen Fahrzeugen.

Einige Gruppen verzeichneten jedoch Fortschritte: Unfälle mit Kindern unter 15 Jahren gingen um 21,7 % zurück und sanken auf 72 Fälle. Auch bei Senior:innen ab 65 Jahren gab es einen leichten Rückgang um 2,8 %. Dennoch stieg die Gesamtzahl der Verletzten leicht um 0,7 % auf 1.299 verletzte Personen auf Kiels Straßen.

Die Daten unterstreichen die anhaltenden Risiken für Radfahrende und E-Scooter-Nutzer:innen in Kiel. Zwar verbesserte sich die Sicherheit von Kindern und älteren Menschen, doch der Anstieg leichter Unfälle und Verletzungen deutet auf weiterhin bestehende Herausforderungen hin. Die Behörden werden voraussichtlich im kommenden Jahr gezielt Maßnahmen zum Schutz besonders gefährdeter Verkehrsteilnehmender in den Fokus rücken.