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POL-KI: 250506.2 Kiel: Wasserpolizei untersucht Angler

Ein Fisch ist am Haken und hängt im Wasser.

POL-KI: 250506.2 Kiel: Wasserpolizei untersucht Angler

POL-KI: 250506.2 Kiel: Wasserschutzpolizei ermittelt gegen Angler

Polizeidirektion Kiel – Kiel – Am 1. Mai kontrollierten Beamte der Wasserschutzpolizei im Kieler Förd...

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Veröffentlichungsdatum: 6. Mai 2025, 01:54 Uhr MESZ

Schlagwörter: Sport, Sportanalyse

Drei Angler stehen unter Ermittlung, nachdem sie beschuldigt werden, im Kieler Förd etwa 200 illegale Schollen gefangen zu haben. Die Behörden gehen davon aus, dass die Gruppe die Fische nicht tierschutzgerecht getötet hat und damit gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat. Der Fall wird nun von der Wasserschutzpolizeistation Kiel (WSP) geprüft.

Am 1. Mai beobachteten Beamte der Kieler Wasserschutzpolizei drei Personen beim Angeln im Kieler Förd. Die Gruppe – ein 40-jähriger Mann, ein 48-jähriger Mann und eine 42-jährige Frau – wurde zur Kontrolle angehalten. Den Ermittlern zufolge betrieben sie vermutlich gewerbsmäßiges Fischen statt Freizeitangelns, was gegen die geltenden Vorschriften verstoßen würde.

Den Dreien drohen nun Anklagen nach mehreren Gesetzen, darunter das Tierschutzgesetz, die Tierschutz-Schlachtverordnung sowie das Landesfischereigesetz. Bei einer Verurteilung müssen sie mit Haftstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldbußen rechnen. Noch ist unklar, ob die Fische verkauft oder für den Eigenbedarf behalten wurden. Die Wasserschutzpolizei Kiel führt regelmäßig solche Kontrollen durch, um Tierleid zu verhindern. Ihre Patrouillen sollen sicherstellen, dass Angler bei der Fischbehandlung rechtliche und ethische Standards einhalten.

Die Ermittlungen laufen noch; mögliche Strafen reichen von Freiheitsentzug bis zu finanziellen Sanktionen. Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung von Fischerei- und Tierschutzbestimmungen in der Region. Die Behörden überwachen die Aktivitäten im Kieler Förd weiterhin, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.