Regionalverkehr in Deutschland steht vor drastischen Kürzungen ohne neue Finanzhilfen
George BenthinRegionalverkehr in Deutschland steht vor drastischen Kürzungen ohne neue Finanzhilfen
Regionalverkehr in Deutschland drohen massive Kürzungen – ohne zusätzliche Mittel
Sollten keine weiteren Finanzmittel bereitgestellt werden, müssen die regionalen Verkehrsangebote in Deutschland mit drastischen Einschnitten rechnen. Behörden warnen, dass ohne zusätzliche 14 Milliarden Euro bis 2031 Bus- und Bahnverbindungen bundesweit gestrichen werden könnten.
Die Verkehrsministerkonferenz hat kürzlich eine Resolution verabschiedet, in der höhere Regionalisierungsmittel gefordert werden. Diese Gelder, die derzeit rund 12 Milliarden Euro pro Jahr umfassen, finanzieren den öffentlichen Nahverkehr in den 16 Bundesländern. Doch die jährliche Steigerung um drei Prozent reicht längst nicht mehr aus, um das bestehende Angebot aufrechtzuerhalten.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat einer Erhöhung der Mittel bisher noch nicht zugestimmt. Er begründete dies damit, dass der vorgeschlagene Zeitrahmen für eine Entscheidung unrealistisch sei. Ohne zusätzliche Finanzspritze könnten die regionalen Verkehrsbehörden gezwungen sein, Zugverbindungen zu reduzieren oder sogar komplett einzustellen.
Durch die Finanzlücke stehen Bus- und Bahnnetze vor erheblichen Kürzungen. Nun müssen die Länder abwarten, ob der Bund die benötigten 14 Milliarden Euro bewilligt. Bis dahin bleibt die Zukunft vieler lokaler Verkehrsverbindungen ungewiss.






