Rekord-Petition: 2,7 Millionen fordern bundesweites Böllerverbot bis 2026
George BenthinKein Verlangen nach Feuerwerk - Rekord-Petition: 2,7 Millionen fordern bundesweites Böllerverbot bis 2026
Eine Petition für ein bundesweites Verbot von Böllern und Feuerwerkskörpern hat in Deutschland massive Unterstützung erhalten. Bis Dienstagnachmittag hatte sie bereits rund 2,7 Millionen Unterschriften gesammelt – und ist damit die größte Petition in der Geschichte des Landes. Initiiert wurde die Kampagne von der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Besonders die Berliner Landesgruppe der GdP treibt die Forderung nach strengeren Regelungen für Feuerwerk voran. Die Petition verzeichnete einen rasanten Zulauf und erreichte allein zwischen dem 29. und 30. Dezember 2025 fast 2,7 Millionen Unterschriften. Trotz der wachsenden Nachfrage nach einem Verbot werben jedoch weiterhin einige Händler für den Verkauf von Feuerwerkskörpern, darunter auch ein Geschäft in Berlin. Hinter der Initiative der GdP stehen vor allem Bedenken zur öffentlichen Sicherheit sowie die extreme Belastung der Rettungskräfte während der Silvesterfeiern. Polizeigewerkschaften argumentieren seit Langem, dass unkontrollierte Böller sowohl für Bürger als auch für Einsatzkräfte ein erhebliches Risiko darstellen. Die enorme Zahl an Unterschriften setzt die Regierung nun unter Zugzwang, die bestehenden Regelungen zu überprüfen. Mit 2,7 Millionen Unterstützern stellt die Petition einen neuen Rekord für öffentliche Kampagnen in Deutschland auf. Das Ergebnis könnte in naher Zukunft zu verschärften Feuerwerksgesetzen führen. Die Behörden stehen nun vor der Herausforderung, auf die überwältigende Forderung nach Veränderung zu reagieren.