08 May 2026, 00:27

Rekordzahl ausländischer Studierender in Deutschland – doch Warnungen vor unseriösen Praktiken

Logo der Universit├Ąt Leipzig mit einem purpur- und gelben Wappen mit einem regal aussehenden Drachen auf wei├čem Hintergrund.

Rekordzahl ausländischer Studierender in Deutschland – doch Warnungen vor unseriösen Praktiken

Rekordzahl ausländischer Studierender in Deutschland – doch wachsende Sorgen um Rekrutierung und Ausbildung

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In diesem Wintersemester verzeichnet Deutschland mit rund 402.000 eingeschriebenen internationalen Studierenden einen neuen Höchststand. Fast 60.000 von ihnen stammen aus Indien – damit stellen sie die größte Gruppe der ausländischen Studierenden im Land. Doch es mehren sich Bedenken, wie einige dieser Studierenden angeworben und ausgebildet werden.

Joybrato Mukherjee, Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), hat Alarm geschlagen und warnt vor bestimmten privaten Hochschulen in Deutschland. Einige ihrer Studiengänge würden demnach mit irreführenden Versprechen um internationale Studierende werben. Seine Kritik richtet sich vor allem gegen staatlich anerkannte Einrichtungen, die fragwürdige Lehrangebote unterbreiten, die den Erwartungen nicht gerecht werden.

Mukherjee wies zudem auf die Rolle von Rekrutierungsagenturen hin, die sich in einer rechtlichen Grauzone bewegen. Diese Agenturen, oft in Indien ansässig, verdienen daran, Studierende nach Deutschland und in andere Länder zu vermitteln. Besonders indische Studierende werden dabei häufig mit falschen Zusagen zu Ausbildung und Berufschancen gelockt.

Als Reaktion fordert Mukherjee deutsche Hochschulen auf, die Zusammenarbeit mit solchen Agenturen zu beenden. Zudem setzt er sich für eine strengere Kontrolle privater Bildungseinrichtungen ein, um die Ausbeutung ausländischer Studierender zu verhindern.

Der starke Zustrom internationaler Studierender – allen voran aus Indien – hat regulatorische Lücken offengelegt. Mukherjees Warnungen verdeutlichen die Risiken für diejenigen, die durch unkontrollierte Rekrutierungspraktiken angelockt werden. Die Forderungen nach schärferen Vorschriften zielen darauf ab, die Studierenden zu schützen und die Qualität der deutschen Hochschulbildung zu wahren.

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