25 December 2025, 08:48

Rheinland-Pfalz übernimmt 2026 den KMK-Vorsitz mit Fokus auf Kultur und Bildung

Ein Collage aus verschiedenen Gemälden, Fotorahmen und Postern.

Kulturministerkonferenz richtet den Blick auf die Jugend - Rheinland-Pfalz übernimmt 2026 den KMK-Vorsitz mit Fokus auf Kultur und Bildung

Rheinland-Pfalz übernimmt 2026 den Vorsitz der Kultusministerkonferenz (KMK) Deutschlands. Die rheinland-pfälzische Kulturministerin Katharina Binz hat die zentralen Schwerpunkte für das Amtsjahr skizziert, darunter die Modernisierung des Zugangs zu Kunst und Kultur in ländlichen und städtischen Regionen. Das Land folgt auf Sachsen, das die Konferenz 2025 mit Fokus auf Kulturerbe und Tourismus geleitet hatte.

Binz, Mitglied der Grünen, wird einen besonderen Akzent auf die kulturelle Teilhabe junger Menschen legen. Während ihrer Amtszeit stehen zudem digitale Bildung, Medienkompetenz und Inklusion an Schulen auf der Agenda. Geplant sind Initiativen zur Lehrkräftegewinnung und -fortbildung sowie eine stärkere Verzahnung von Schulen mit kulturellen Einrichtungen.

Die regulären Sitzungen der Kultusministerkonferenz finden im März und Oktober 2026 statt. Im Vorfeld werden Umfragen und Kulturforen in Rheinland-Pfalz Impulse für die Diskussionen sammeln. Intensive Abstimmungen mit den anderen Bundesländern und der Bundesregierung sollen gemeinsame Lösungsansätze entwickeln. Der rotierende Vorsitz erstreckt sich auch auf die Konferenz der Bildungs- und Kulturminister. Binz’ Programm umfasst neben der Stärkung der kulturellen Bildung im Land auch die Förderung von Chancengleichheit im Bildungsbereich.

Die Präsidentschaft läuft über das gesamte Jahr 2026 und konzentriert sich auf konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Zugangs zu Kultur und Bildung. Die in den Sitzungen gefassten Beschlüsse werden die Politik in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus prägen. Ziel ist es, nachhaltige Veränderungen in der regionalen Förderung von Kunst, Kultur und Bildung zu bewirken.