Rheydts historische Kirche wird dank Spenden und Ehrenamt gerettet
Hans-Werner HövelRheydts historische Kirche wird dank Spenden und Ehrenamt gerettet
Rheydts historische Kirche wird dank Spenden und Ehrenamt schrittweise wiederhergestellt
Die Volksbank im Rheinland eG hat erneut 2.000 Euro für das Projekt bereitgestellt – bereits die fünfte Spende der Bank, die damit ihre langjährige Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement und den Erhalt des lokalen Kulturerbes unterstreicht.
Der Kirchturm war im November 2021 abgebaut worden, nachdem statische Mängel Einsturzgefahr befürchten ließen. Seither konzentriert sich der Förderverein auf die Stabilisierung und Sanierung des verbliebenen Gebäudes. Aktuell stehen die Arbeiten an den Ost-, Süd- und Westfassaden im Fokus; die Gerüste sollen bis August 2023 aufgestellt werden.
Um die knappen Mittel effizient einzusetzen, setzt der Verein auf kostensparende Lösungen: Statt die Gerüste für jede Fassade einzeln auf- und abzubauen, wird eine einzige Konstruktion mehrere Abschnitte abdecken – eine Maßnahme, die voraussichtlich rund 500.000 Euro spart. Kreatives Fundraising trägt ebenfalls zum Erfolg bei, etwa durch eine Kooperation mit einem Winzer an der Mosel, der einen eigens kreierten Riesling für den guten Zweck verkauft.
Ein Vertreter der Volksbank lobte das Engagement der Ehrenamtlichen, die das Projekt am Leben halten. Die wiederholten Spenden der Bank entsprechen ihrem Gründungsauftrag, Selbsthilfe in der Gemeinschaft zu fördern. Mit ihrer Unterstützung peilt der Verein nun an, den Kirchturm bis 2028 wiederaufzubauen.
Jede Spende, ob groß oder klein, bringt die Fertigstellung ein Stück näher. Das Ziel bleibt klar: das Wahrzeichen vollständig restaurieren und für kommende Generationen bewahren.
Die Rettung der Rheydter Kirche basiert weiterhin auf einer Mischung aus öffentlicher Unterstützung, kluge Planung und Partnerschaften. Bald ermöglichen die Gerüste die Fortsetzung der Fassadenarbeiten, während die Wiederherstellung des Turms bis 2028 in Reichweite bleibt. Die jüngste Spende der Volksbank gibt dem Projekt weiteren Schwung – und sorgt dafür, dass jeder Schritt auf solidem finanziellen Grund steht.







