Rottweils Narrensprung zieht Tausende in die überfüllten Straßen der Altstadt
Karnevalssturm trifft Rottweil - wild, bunt und unerschütterlich - Rottweils Narrensprung zieht Tausende in die überfüllten Straßen der Altstadt
Der historische Narrensprung in Rottweil hat einmal mehr riesige Menschenmassen angezogen und seinen Ruf als Höhepunkt der schwäbisch-alemannischen Fasnet gefestigt. Tausende als Narren verkleidete Teilnehmer sprangen am Rosenmontag durch die Straßen der Stadt, während Schaulustige trotz kühler Temperaturen die Route säumten. Das Spektakel, bekannt für seine waghalsigen Stangen-Sprünge und rhythmischen Märsche, bleibt seit Jahrzehnten eine lebendige Tradition.
Die Feierlichkeiten begannen früh am Schwarzen Tor, wo Gruppen wie die Federahannes, Schantle und Gschell den Umzug um 8 Uhr morgens eröffneten. Über dreieinhalb Stunden zogen sie durch Rottweils historische Altstadt, peitschten mit ihren Lasso-Schlägen und führten akrobatische Sprünge mit langen Holzstangen auf. Das Ausmaß des Events, seit den 1980er-Jahren unverändert, lockt noch immer bis zu 20.000 Besucher an, füllt die Hotels und lässt die Straßen in dichtem Gedränge versinken.
Die aufwendigen Kostüme der Narren, Häs genannt, kombiniert mit handgeschnitzten Holzlarven, spiegeln lokale Sagen und mythische Gestalten wider. Einige Gruppen ließen sich vom rheinischen Karneval inspirieren und präsentierten Prinzen, Prinzessinnen und Tanzgruppen. Gleichzeitig verleihen jüngere Teilnehmer, die Geiselklepfer, mit ihrem rhythmischen Peitschenknallen zusätzliche Energie.
Später verlagerten sich die Feiern nach Schramberg, wo Dutzende kostümierte Teams in verzierten Holzbütten die Schiltach hinabrasten. Die Mischung aus waghalsigen Stunts, traditioneller Musik und historischem Brauchtum hält die jahrhundertealten Bräuche lebendig.
Der Narrensprung bleibt ein fester Bestandteil der vorfastenzeitlichen Traditionen in Südwestdeutschland. Mit konstanter Beteiligung und überfüllten Straßen sichert die Verbindung aus Akrobatik, Volksbrauchtum und Spektakel dem Event seinen Platz im kulturellen Kalender der Region. Jahr für Jahr sind die Hotels ausgebucht, und die Straßen bleiben gut besucht.
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