SC Freiburg jubelt nach Elfmeter-Drama: Müller wird zum Pokal-Helden
Birgitt OttoFreiburg feiert Pokal-Helden Müller: "Retten uns den Hintern" - SC Freiburg jubelt nach Elfmeter-Drama: Müller wird zum Pokal-Helden
SC Freiburg zieht nach dramatischem Sieg gegen Hertha BSC ins DFB-Pokal-Halbfinale ein
Am 10. Februar 2026 setzte sich der SC Freiburg nach einem packenden Spiel gegen Hertha BSC durch und erreichte damit das Halbfinale des DFB-Pokals. Zum Matchwinner wurde Ersatztorhüter Thomas Müller, der im Elfmeterschießen einen entscheidenden Strafstoß hielt. Seine Parade krönte eine starke Leistung, in der er bereits in der Verlängerung wichtige Torchancen vereitelt hatte.
Müller, eigentlich dritte Wahl im Tor der Freiburger, hatte sich seinen Einsatz redlich verdient. Trainer Julian Schuster setzte ihn zum dritten Mal in Folge im Pokal ein – eine Belohnung für seine konsequente Trainingsarbeit. Noch vor dem Spiel hatte Müller angedeutet, dass er im Training bereits mehrmals Elfmeter gehalten habe.
Das Viertelfinale blieb bis zum Schluss eng und musste in die Verlängerung gehen. Dort hielt Müller seine Mannschaft im Spiel, indem er Michael Cuisances klare Torchance abwehrte. Im anschließenden Elfmeterschießen bewies er dann die besseren Reflexe und sicherte Freiburg damit den Einzug in die letzten Vier.
Nach dem Schlusspfiff lobten die Mannschaftskameraden umgehend seinen Einsatz. Nicht nur der gehaltene Elfmeter, sondern auch seine beständige Professionalität im Training wurden hervorgehoben. Müllers Konzentration und Vorbereitung hatten sich im entscheidenden Moment ausgezahlt.
Der Sieg bedeutet für Freiburg die erste Halbfinale-Teilnahme im DFB-Pokal seit Jahren. Müllers Strafstoßparade und seine früheren Paraden waren in diesem hart umkämpften Spiel entscheidend. Seine Leistung setzt nun auch den Stammtorhüter des Vereins unter Zugzwang – besonders mit Blick auf die kommenden Spiele.