20 February 2026, 06:47

Schelladler "Alaska" nach wochenlanger Flucht wieder sicher in Bad Sachsa

Ein Buchumschlag mit einer detaillierten Illustration von zwei New Yorker Vögeln und begleitendem Text, der ihre Größe, ihren Lebensraum und ihre Eigenschaften beschreibt.

Schelladler "Alaska" nach wochenlanger Flucht wieder sicher in Bad Sachsa

Ein seltener Schelladler mit dem Namen Alaska ist nach seiner Flucht aus dem Falknerei-Zentrum Harz in Bad Sachsa wieder sicher eingefangen worden. Der in Gefangenschaft aufgewachsene Vogel überlebte sechs Wochen in Freiheit – obwohl er nie gelernt hatte, selbst nach Nahrung zu jagen.

Alaska war zunächst aus dem Falknereizentrum verschwunden, in dem er seit seiner Geburt lebte. Zwar wurde er anfangs in der Nähe von Bad Sachsa gesichtet, doch seine Fähigkeit, weite Strecken zurückzulegen – manchmal Hundert Kilometer an einem einzigen Tag – erschwerte die Suche erheblich. Zeitweise befand er sich rund 1.200 Kilometer von zu Hause entfernt.

Nach wochenlanger Suche entdeckte Falkner Rochus Brotzer den Adler schließlich am Mittwochnachmittag. Der Vogel wurde auf einem Minigolfplatz in Bad Sachsa gefunden – geschwächt, aber am Leben. Brotzer gelang es, ihn ohne Zwischenfälle wieder einzufangen.

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Der Schelladler ist nun in das Falknerei-Zentrum Harz zurückgekehrt. Seine Überlebensfähigkeit trotz fehlender Jagdkenntnisse überraschte Experten. Das Team wird seinen Gesundheitszustand genau beobachten, bevor über die nächsten Schritte für seine Betreuung entschieden wird.