13 March 2026, 18:22

Schleswig-Holstein startet 46-Millionen-Offensive für marode Straßen und Radwege

Ein detailliertes altes Stadtplan von Schleswig-Holstein, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Text enthält, der Informationen über die Bevölkerung, Straßen und Sehenswürdigkeiten bereitstellt.

46 Millionen Euro für Verkehrprojekte in der Staatsmitte - Schleswig-Holstein startet 46-Millionen-Offensive für marode Straßen und Radwege

Schleswig-Holstein will Straßen, Brücken und Radwege modernisieren – nach Jahren der Investitionszurückhaltung

Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen hat ein 46-Millionen-Euro-Programm zur Verbesserung der Infrastruktur in vier Landkreisen angekündigt. Die Mittel fließen noch in diesem Jahr in die Sanierung zentraler Verbindungen, die von Rettungsdiensten, Schulbussen und Pendler:innen täglich genutzt werden.

Die Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) wird 15 Straßenabschnitte sowie 11 Radwege instand setzen oder ausbauen. Zu den Projekten gehört der erste Bauabschnitt der Bundesstraße 76 zwischen Plön und Kiel – Teil einer umfassenden Modernisierung veralteter Verkehrsverbindungen. Insgesamt werden rund 67 Kilometer Straßen und sieben Kilometer Radwege saniert.

Zu den weiteren Großprojekten zählen die B430 bei Bornhöved sowie die Strecke zwischen Hohenwestedt und Wasbek. Zudem sind bis März 2026 zwöl Bundesstraßen – darunter die B4, B5, B77 und B210 – für Sanierungen oder Erweiterungen vorgesehen. Minister Madsen betonte, dass eine zuverlässige Infrastruktur für öffentliche Dienstleistungen wie Rettungswagen, Feuerwehrfahrzeuge und Schülertransporte unverzichtbar sei.

Im Fokus stehen die Kreise Rendsburg-Eckernförde, Plön, Segeberg und Kiel. Ziel ist es, jahrelange Instandhaltungsrückstände aufzuarbeiten und gleichzeitig die Sicherheit für Autofahrer:innen und Radfahrer:innen zu erhöhen.

Die 46 Millionen Euro markieren einen Kurswechsel nach Jahren der Sparpolitik. Die Arbeiten beginnen zunächst an besonders dringlichen Strecken, darunter die B76 und die B430. Die Modernisierungen sollen die Verkehrsbedingungen für Anwohner:innen und Einsatzkräfte in der gesamten Region spürbar verbessern.

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