05 May 2026, 04:33

Schnieder blockiert Tempolimit-Senkung – setzt stattdessen auf freiwilliges Spritsparen

Ein Mann im Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Schnieder blockiert Tempolimit-Senkung – setzt stattdessen auf freiwilliges Spritsparen

Bundesverkehrsminister Schnieder lehnt generelle Tempolimit-Senkung auf Autobahnen ab

Deutschlands Verkehrsminister Patrick Schnieder hat Forderungen abgelehnt, das Tempolimit auf Autobahnen um 10 km/h zu senken. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte diesen Schritt im Rahmen eines umfassenden Plans zur Verringerung der Nachfrage nach fossilen Brennstoffen vorgeschlagen. Schnieder argumentierte stattdessen, Autofahrer sollten durch umsichtiges Fahren selbst zum Spritsparen beitragen.

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Die IEA hatte Regierungen aufgefordert, kurzfristige Maßnahmen zur Senkung des Öl- und Gasverbrauchs umzusetzen. Zu den Empfehlungen gehörten der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie die Förderung einkommensschwacher Haushalte beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen und moderne Elektroherde.

Schnieder lehnte zwar ein flächendeckendes Tempolimit ab, räumte aber ein, dass hohe Geschwindigkeiten auf Autobahnen den Spritverbrauch unnötig in die Höhe treiben. „Wer schneller fährt, leert nicht nur den Tank, sondern auch den Geldbeutel schneller“, so der Minister. Zwar schloss er schärfere Maßnahmen wie Fahrverbote oder autofreie Sonntage nicht grundsätzlich aus, betonte jedoch, dass jede Option sorgfältig geprüft werden müsste.

Der Minister bestehe darauf, dass ein generelles Tempolimit derzeit nicht notwendig sei. Stattdessen rief er die Bürger auf, freiwillig ihr Fahrverhalten anzupassen, um Kraftstoff zu sparen.

Die Vorschläge der IEA bleiben umstritten – Deutschland setzt vorerst auf freiwillige Einsparungen statt auf verbindliche Vorgaben. Schnieders Haltung lässt jedoch Spielraum für künftige Beschränkungen, falls die Sparbemühungen nicht greifen. Bis dahin setzt die Regierung auf die Mitwirkung der Bevölkerung statt auf Zwangsmaßnahmen.

Quelle