21 March 2026, 12:20

SPD in Sachsen-Anhalt will bezahlbares Wohnen und faire Löhne durchsetzen

Malerisches Bild eines Flusses mit Booten, umgeben von Hügeln, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel, mit Text am unteren Rand, der 'Schloss Karlsruhe in Deutschland' lautet.

Willingmann für sozial gerechtes, aufgeschlossendes Sachsen-Anhalt - SPD in Sachsen-Anhalt will bezahlbares Wohnen und faire Löhne durchsetzen

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet nun am 6. September 2026 statt – zwei Jahre später als ursprünglich geplant. Die Größe des Landtages mit 97 Sitzen bleibt unverändert. Unterdessen hat die SPD ihre zentralen Wahlkampfziele vorgestellt, mit Armin Willingmann als Spitzenkandidat an der Spitze.

Willingmann setzt sich für eine Politik ein, die bezahlbares Wohnen und gut bezahlte Arbeitsplätze in den Mittelpunkt stellt. Er warnt davor, Löhne zu drücken, um Unternehmen anzulocken, und betont, dass faire Bezahlung auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten Priorität haben müsse. Im SPD-Programm sind zudem eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sowie die Abschaffung von Kita-Gebühren, einschließlich gebührenfreier Betreuung, vorgesehen.

Die Partei legt einen weiteren Schwerpunkt auf Bildung und schlägt vor, Schulmaterialien vollständig vom Staat zu finanzieren, um Benachteiligungen aufgrund des Familieneinkommens zu vermeiden. In der Energiepolitik unterstreicht Willingmann die Notwendigkeit eines fairen und bezahlbaren Wandels und verweist auf die zehntausenden Arbeitsplätze, die in der Region mit erneuerbaren Energien verbunden sind.

Allerdings gibt es Spannungen innerhalb der Koalition. Willingmann gerät mit der CDU aneinander, insbesondere bei den Personalzielen für die Polizei: Er fordert realistischere Vorgaben statt ehrgeiziger, aber unerreichbarer Zahlen. Zudem äußert er Bedenken hinsichtlich der möglichen wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierungsbeteiligung. Er warnt, deren Politik könnte Fachkräfte vertreiben und die Zukunft Sachsen-Anhalts gefährden.

Die SPD wird ihr Wahlprogramm in den kommenden Monaten offiziell beschließen, bevor am 6. September 2026 gewählt wird. Die Vorschläge – von Steuersenkungen auf Grundnahrungsmittel bis hin zu Bildungsinvestitionen – zielen darauf ab, die Lebenshaltungskosten zu entlasten. Gleichzeitig deuten Meinungsverschiedenheiten mit den Koalitionspartnern und Warnungen vor den wirtschaftlichen Risiken der AfD auf einen umstrittenen Wahlkampf hin.

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