27 March 2026, 18:21

SPD plant kapitalgedeckte Rente mit neuem Bundesrentenfonds für Start-up-Investitionen

Altes deutsches Aktienzertifikat mit rotem Regierungsstempel, mit gedrucktem Text, Zahlen und zusätzlichen Stempeln auf altem Papier.

SPD plant kapitalgedeckte Rente mit neuem Bundesrentenfonds für Start-up-Investitionen

Drei Abgeordnete der SPD haben einen Plan vorgelegt, um ein kapitalgedecktes Rentensystem innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland einzuführen. Der Vorschlag kommt kurz nach der Bundestagsabstimmung über Reformen der privaten Altersvorsorge und zu einem Zeitpunkt, an dem die SPD ein umfassenderes Reformprogramm für die Zukunft vorbereitet.

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Im Mittelpunkt des Plans steht ein neuer "Bundesrentenfonds", der bis zu fünf Prozent seiner Mittel in Start-ups oder europäische Unternehmen investieren soll, die sich auf einen Börsengang vorbereiten. Zunächst würde er als freiwilliges Produkt für betriebliche und private Altersvorsorgepläne fungieren. Langfristig soll der Fonds jedoch ausgebaut werden, um die gesetzliche Rente durch eine teilweise kapitalgedeckte Finanzierung zu stärken.

Darüber hinaus zielt der Vorschlag darauf ab, regulatorische Hürden abzubauen und Versicherungen sowie Pensionsfonds freier in Start-ups investieren zu lassen. Privatpersonen sollen über neue Tranchen in Dachfonds leichter Zugang zu Wachstumsunternehmen erhalten. Dies passt zur Start-up-Strategie von SPD-Chef Lars Klingbeil, die auch Steuererleichterungen für Forschung und Entwicklung junger Unternehmen vorsieht.

Die Abgeordneten wollen die bestehende WIN-Initiative (Wirtschaft, Investitionen, Nachhaltigkeit) von ursprünglich 12 Milliarden Euro auf 25 Milliarden Euro bis 2030 ausbauen. Das Wachstum soll durch öffentlich-private Partnerschaften erreicht werden und das Ziel der Initiative stärken, Mittel für nachhaltige Investitionen zu mobilisieren.

Sollten die Reformen umgesetzt werden, würden sie die Investitionen in Start-ups und aufstrebende Unternehmen deutlich erhöhen. Der Bundesrentenfonds würde eine zentrale Rolle dabei spielen, Altersvorsorge mit wirtschaftlichem Wachstum zu verknüpfen. Die weiteren Reformpläne der SPD sollen in den kommenden Monaten konkretisiert werden.

Quelle