10 June 2026, 16:23

SPD-Spitzenkandidat Krach fordert fünfprozentige Millionärssteuer für mehr Gerechtigkeit

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

SPD-Spitzenkandidat Krach fordert fünfprozentige Millionärssteuer für mehr Gerechtigkeit

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat eine neue Steuer für Spitzenverdiener vorgeschlagen. In einem Interview mit dem Spiegel skizzierte er eine „Zukunfts-Solidaritätsabgabe“ von fünf Prozent auf Einkommen über 300.000 Euro für Einzelpersonen und über 500.000 Euro für verheiratete Paare. Die Maßnahme soll die wachsende Ungleichheit in Deutschland verringern.

Krachs Vorstoß erfolgt zu einer Zeit, in der die Zahl der Superreichen im Land steigt. Er kritisierte geplante Sparmaßnahmen, die besonders benachteiligte Gruppen unverhältnismäßig stark belasten – darunter Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner, pflegende Angehörige, Auszubildende und Studierende.

Die Abgabe wäre bis 2030 befristet. Die Einnahmen daraus sollen Bildung und Familienförderung finanzieren. Krach möchte die Mittel zudem nutzen, um Spielraum für allgemeine Steuersenkungen zu schaffen und die öffentliche Unterstützung für Sozialreformen zu stärken.

Er forderte die SPD auf, Kürzungen zu blockieren, die die Schwächsten treffen. Sein Ziel ist es, der Öffentlichkeit den Wert einer starken Sozialdemokratie zu verdeutlichen.

Die geplante Abgabe zielt auf hohe Einkommen ab, um Bildungs- und Familienprogramme zu finanzieren. Sie soll Ungleichheit abbauen und gleichzeitig die finanzielle Belastung anderer Gruppen verringern. Die Steuer würde bis zum Ende des Jahrzehnts gelten.

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