SPD startet verzweifelten Wahlkampf gegen die AfD in Mecklenburg-Vorpommern
George BenthinSchwesig schwört SPD in härtesten Wahlkampf bisher - SPD startet verzweifelten Wahlkampf gegen die AfD in Mecklenburg-Vorpommern
Die SPD hat ihren Wahlkampf für die Landtagswahl 2026 in Mecklenburg-Vorpommern gestartet. Die Partei steht vor einer enormen Herausforderung: Aktuelle Umfragen sehen die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) mit 38 Prozent klar in Führung. SPD-Kandidatin Manuela Schwesig, die amtierende Ministerpräsidentin, sprach bei einer Veranstaltung in Güstrow vor Anhängern und rief sie zum gemeinsamen Kampf auf.
Rund 120 Kandidatinnen und Kandidaten sowie Wahlkampfteams versammelte Schwesig, um die Strategie der Partei vorzustellen. Sie warnte, dass dies die schwierigste Wahl für die SPD werden könnte, und verwies auf die schwachen Umfragewerte. Mit derzeit 19 Prozent liegt die SPD hinter der AfD und nur knapp vor der CDU, die bei 13 Prozent steht.
Um dem Aufstieg der AfD entgegenzuwirken, will die SPD eine "gemeinsame demokratische Bewegung" aufbauen. Schwesig erinnerte an den Erfolg von 2021, als die SPD trotz anfänglicher Umfrageprobleme 39 Prozent der Stimmen holte. Ein Sieg der AfD würde ihrer Meinung nach soziale Gerechtigkeit und Freiheiten im Land gefährden. Trotz der schwierigen Ausgangslage zeigte sich Schwesig zuversichtlich, frühere Erfolge wiederholen zu können. Sie rief die Mitglieder zur Entschlossenheit auf und stellte den Wahlkampf als Kampf für die demokratischen Werte der Region dar.
Der SPD-Wahlkampf beginnt mit der AfD deutlich vorne in den Umfragen. Schwesigs Appell an die Einheit soll die Wähler vor der Wahl im September 2026 mobilisieren. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die SPD an der Macht bleibt oder ob es zu einer politischen Wende im Land kommt.