07 June 2026, 16:17

SPD und DGB drängen auf Pflichtbeiträge zur betrieblichen Altersvorsorge für Arbeitgeber

SPD-Fraktion unterstützt DGB-Vorschlag für betriebliche Altersvorsorge

SPD und DGB drängen auf Pflichtbeiträge zur betrieblichen Altersvorsorge für Arbeitgeber

Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt einen neuen Vorschlag für eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge. Der Plan, der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgelegt wurde, sieht vor, dass sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in den Fonds einzahlen müssen.

Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, forderte die Einführung eines gesetzlich verankerten Systems zur betrieblichen Altersvorsorge. Sie betonte, dass auch Arbeitgeber rechtlich verpflichtet sein sollten, gemeinsam mit den Beschäftigten in den Fonds einzuzahlen. Ziel des Vorhabens ist es, die Alterssicherung für Arbeitnehmer in ganz Deutschland zu stärken.

Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, unterstützte diese Forderung nachdrücklich. Sie unterstrich, dass Arbeitgeber mindestens einen gleich hohen Beitrag zu dem Pflichtsystem leisten müssten. Ohne zusätzliche finanzielle Mittel drohten künftigen Rentnern sonst unzureichende Einkommen im Ruhestand, warnte sie.

Die Unterstützung der SPD deutet auf wachsenden politischen Rückenwind für die Reform hin. Sollte das Modell umgesetzt werden, würde dies eine erhebliche Veränderung in der Finanzierung der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland bedeuten.

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Der DGB-Vorschlag verfügt nun über die formelle Rückendeckung der SPD im Bundestag. Wird das Vorhaben Gesetz, müssten Arbeitgeber die Beiträge der Beschäftigten in gleicher Höhe ergänzen. Dies könnte in den kommenden Jahrzehnten eine stabilere finanzielle Grundlage für Rentner schaffen.

Quelle