18 March 2026, 16:19

Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigarettenstreit brutal angegriffen

Ein Mann fährt eine Tram auf einer Stadtstraße mit anderen Fahrzeugen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Mann schlägt Tram-Fahrer während Streit mit Krücke - Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigarettenstreit brutal angegriffen

Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigarettenverweigerung angegriffen

Ein Straßenbahnfahrer in Würzburg ist von einem Fahrgast angegriffen worden, nachdem er sich weigerte, ihm eine Zigarette zu geben. Der Vorfall eskalierte, als der 35-jährige afghanische Tatverdächtige den Fahrer mit einem Gehstock schlug, woraufhin beide auf die Gleise stürzten. Die Polizei nahm den Mann später am Würzburger Hauptbahnhof am 24. Februar 2026 fest.

Der Streit begann, als der Verdächtige vom Fahrer eine Zigarette forderte, dieser jedoch ablehnte. Daraufhin schlug der Angreifer mit dem Stock zu, sodass beide auf die Straßenbahnschienen fielen. Der Fahrer konnte sich in die Bahn zurückziehen und die Polizei alarmieren, bevor der Täter flüchtete.

Augenzeugen, darunter ein außer Dienst befindlicher Beamter, griffen ein und hielten den Verdächtigen fest, bis Bundes- und Landespolizisten eintrafen. Der Bereich um den Bahnhof wurde abgesperrt, während Ermittler der Kriminalpolizei Beweismaterial sicherten, darunter Überwachungsaufnahmen vom Bahnhof. Auch die Wohnung des Tatverdächtigen wurde im Rahmen der Ermittlungen durchsucht.

Bei der Festnahme leistete der Mann heftigen Widerstand, versuchte unterwegs ein Fenster des Polizeifahrzeugs einzutreten und setzte seinen Widerstand auch in der Wache fort, wo er um sich trat und Beamte biss. Ein Polizist erlitt dabei leichte Verletzungen. Sowohl der Verdächtige als auch seine Begleiterin griffen die Einsatzkräfte an, sodass sie vorübergehend fixiert werden mussten.

Dem 35-Jährigen drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter schwere Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung. Der Fahrer und weitere Opfer erlitten nur leichte Verletzungen; von Schnitt- oder Stichwunden wurde nicht berichtet. Die Behörden haben ihre ersten Ermittlungen abgeschlossen und leiten nun rechtliche Schritte ein.

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