Streik in Schleswig-Holstein gefährdet Winterdienst an 22 Depots
George BenthinStreik im Winterdienst - Fahrer sollten vorsichtig sein - Streik in Schleswig-Holstein gefährdet Winterdienst an 22 Depots
Streik in Schleswig-Holstein droht Winterdienst am Dienstag zu beeinträchtigen
In Schleswig-Holstein wird ein Streik am Dienstag die winterliche Straßeninstandhaltung beeinträchtigen. Betroffen sind 22 Depots, was sich auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen auswirkt. Autofahrer werden aufgefordert, besonders vorsichtig zu fahren, da glatte Straßen die Gefahren zusätzlich erhöhen.
Der von den Gewerkschaften Verdi und IG BAU geführte Arbeitskampf zwingt die Straßenbauverwaltungen, ihre Dienstleistungen einzuschränken. Aufgrund von Personalmangel in den Depots wurden externe Auftragnehmer hinzugezogen, um die Engpässe abzufedern. Gleichzeitig laufen Verhandlungen über eine Notdienstvereinbarung, um zumindest Teile des Betriebs aufrechtzuerhalten.
Besonders in den frühen Morgenstunden bilden sich vereiste Stellen, die das Fahren noch riskanter machen. Winterdienstteams aus nicht bestreikten Regionen springen ein, um zu helfen. Dennoch müssen Autofahrer mit Verzögerungen und einer reduzierten Streupflege rechnen. Die Behörden appellieren an die Fahrer, das Tempo zu drosseln und wachsam zu bleiben. Die Kombination aus Streik und Winterwetter könnte die Bedingungen rasant verschlechtern.
Der Ausstand wird voraussichtlich zu Verkehrsbehinderungen und gefährlichen Fahrverhältnissen in der gesamten Region führen. Verkehrsteilnehmer sollten ihre Geschwindigkeit anpassen und besonders aufmerksam sein. In Eilverhandlungen wird derzeit versucht, die Auswirkungen auf die unverzichtbaren Winterdienste so gering wie möglich zu halten.