SuedLink-Tunnel unter der Elbe macht rasante Fortschritte bis 2027
Hans-Werner HövelTennet: Elbe-Übergang der Stromleitung SouthLink nach Plan - SuedLink-Tunnel unter der Elbe macht rasante Fortschritte bis 2027
Ein wichtiger Meilenstein der deutschen bahn ist mit dem Fortschritt des Projekts SuedLink erreicht worden. Das ehrgeizige Vorhaben, das Gleichstrom über 700 Kilometer transportieren soll, verbindet Nord- und Süddeutschland durch eine unterirdische Stromtrasse. Der Bau des Unterwassertunnels unter der Elbe schreitet seit Beginn der Bohrarbeiten Anfang 2025 zügig voran.
Die als "Stromautobahn" bezeichnete SuedLink-Trasse umfasst einen entscheidenden 5,2 Kilometer langen Abschnitt unter der Elbe, der Wewelsfleth in Schleswig-Holstein mit Wischhafen in Niedersachsen verbindet. Der Netzbetreiber TenneT, der das Projekt verantwortet, bestätigte, dass die Tunnelarbeiten wie geplant zu Beginn des Jahres 2025 aufgenommen wurden. Damit vollzog sich der Übergang von jahrelangen Planungs- und Genehmigungsverfahren zur aktiven Bauphase – unter vollständiger Berücksichtigung der technischen und ökologischen Auflagen.
Mittlerweile sind über drei Kilometer des Tunnels fertiggestellt, nur ein Jahr nach Beginn der Bohrungen. Der Unterwasserabschnitt liegt weiterhin im Zeitplan und soll bis 2027 abgeschlossen werden – ein zentrales Etappenziel innerhalb des Gesamtprojekts. Ursprünglich war vorgesehen, den gesamten SuedLink bis Ende 2028 in Betrieb zu nehmen und so Deutschlands Bestrebungen für ein effizienteres und nachhaltigeres Stromnetz zu stärken.
Der stetige Fortschritt bei der Elbquerung unterstreicht die Termintreue des Projekts. Mit den planmäßigen Tunnelarbeiten bleibt SuedLink ein unverzichtbarer Baustein der deutschen bahn Infrastruktur. Nach seiner Fertigstellung wird die Trasse die Fähigkeit des Landes deutlich verbessern, erneuerbare Energien über große Distanzen zu übertragen.