11 January 2026, 08:45

Sven Schulze wird neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt – ein Wechsel zwischen Tradition und Aufbruch

Eine Landschaft mit Bergen, Bäumen mit Pflanzen und Blumen sowie verschiedenen Grünflächen.

Sven Schulze: Was ich von Reiner Haseloff gelernt habe - Sven Schulze wird neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt – ein Wechsel zwischen Tradition und Aufbruch

Sven Schulze wird im Januar 2023 das Amt des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt übernehmen. Er löst Reiner Haseloff ab, der das Bundesland seit über einem Jahrzehnt regiert hat. Die beiden Politiker verbindet eine enge Freundschaft, die auf jahrelanger Zusammenarbeit und gegenseitigem Respekt für ihre jeweiligen Führungsstile beruht.

Schulzes politischer Aufstieg verlief stetig und zielgerichtet. Bereits 2016 ernannte Haseloff ihn zum Generalsekretär und bezeichnete dies als Schritt, um jüngere Stimmen in die Regierung zu integrieren. Bis 2021 hatte Schulze den Vorsitz der Landespartei übernommen und leitete zudem mehrere Ministerien.

Im Laufe der Jahre hat er einige von Haseloffs Gewohnheiten übernommen, darunter eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um mit den Menschen in Kontakt zu treten. Beide beginnen Gespräche oft mit der Frage „Woher kommen Sie?“ – eine Frage, die ihre gemeinsame Verbundenheit mit Sachsen-Anhalt widerspiegelt. Schulze hat von Haseloff auch gelernt, wie wichtig Geduld bei Entscheidungen ist, etwa sich Zeit zu nehmen, um wichtige Beschlüsse gründlich abzuwägen. Haseloff hat Schulzes Eignung für das Amt wiederholt gelobt und dessen „Erfahrung und Format“ als entscheidend für einen reibungslosen Übergang hervorgehoben. Schulze wiederum betont, dass er mit seiner jüngeren Perspektive und seinem aktiven Familienleben frische Impulse in die Position einbringen werde. Trotz des Führungswechsels wollen beide auch nach Haseloffs Amtszeit ihre enge Arbeitsbeziehung aufrechterhalten.

Schulzes Ernennung markiert einen Wandel in der Führung Sachsen-Anhalts, der gleichzeitig die Kontinuität zur Vergangenheit bewahrt. Seine Erfahrung in verschiedenen Ministerien und Parteifunktionen bereitet ihn auf die bevorstehenden Aufgaben vor. Der Übergang steht für sowohl Beständigkeit als auch eine neue Ausrichtung der Landesregierung.