23 February 2026, 18:50

"Tatort heute" schlägt Olympische Abschlussfeier mit Rekordquoten

Ein Plakat der Olympischen Spiele 2006 in Turin, Italien, das zwei Skifahrer auf Schnee mit "Torino 2006" darüber zeigt.

"Tatort" setzt sich gegen Olympia und Dschungel durch - "Tatort heute" schlägt Olympische Abschlussfeier mit Rekordquoten

Die Abschlussfeier der Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina verfolgte am Sonntag, dem 22. Februar, ein großes deutsches Fernsehpublikum. Im Durchschnitt schalteten 4,28 Millionen Zuschauer ein, was einer Marktanteil von 18,9 Prozent entsprach. Gleichzeitig schnitten auch inländische Programme stark ab – allen voran das Krimiformat Tatort heute, das die Abendwertung anführte.

Die Tatort-Folge der ARD mit dem Titel Schmerz, die in Dortmund spielte, erreichte die höchsten Einschaltquoten des Abends. Der Krimi zog 7,29 Millionen Zuschauer an und sicherte sich damit einen Marktanteil von 27,9 Prozent. Besonders bei den jüngeren Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren war die Folge mit 1,11 Millionen Sehern führend.

Die Olympische Abschlussfeier in Verona belegte Platz zwei der meistgesehenen Sendungen. Mit 4,28 Millionen Zuschauern lag sie deutlich vor anderen Unterhaltungsformaten. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen verfolgten 640.000 Zuschauer die Zeremonie, die damit auf dem dritten Platz des Abends landete.

Die Nachshow von RTLs Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! mit Gil Ofarim erreichte insgesamt 2,33 Millionen Zuschauer. Bei den jüngeren Zuschauern belegte sie mit 780.000 Sehern den zweiten Platz. Demgegenüber hatte ProSiebens On & Off the Catwalk by Heidi Klum deutlich weniger Erfolg: Die Sendung kam nur auf 590.000 Zuschauer, darunter 240.000 in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

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Die starken Quoten der Olympischen Abschlussfeier unterstreichen ihre breite Anziehungskraft, auch wenn sie den Tatort heute in puncto Gesamtzuschauerzahl nicht übertreffen konnte. Jüngere Zuschauer bevorzugten die Krimiserie und die Reality-TV-Nachshow gegenüber dem Sportereignis. Die Zahlen bestätigen einmal mehr die anhaltende Vorherrschaft des Tatorts im deutschen Sonntagabendprogramm.