Tausende demonstrieren in Frankfurt für Kurdenrechte und Iran-Freiheit
George BenthinViele Demonstrationen in Frankfurt - Kurden Stärkste - Tausende demonstrieren in Frankfurt für Kurdenrechte und Iran-Freiheit
Am 31. Januar 2026 fand in Frankfurt eine Reihe friedlicher Kundgebungen zu vier zentralen politischen und humanitären Themen statt. Die Demonstrationen widmeten sich den Rechten der Kurden in Syrien, der revolutionären Bewegung im Iran, dem Nahostkonflikt sowie der Tötung von Alex Pretti in den USA. Die Polizei bestätigte, dass es während der Veranstaltungen, die bis in den frühen Abend hinein stattfanden, zu keinen größeren Störungen kam.
Die größte Kundgebung galt den Rechten der Kurden in Syrien und zog mit etwa 3.200 Teilnehmenden deutlich mehr Menschen an als zunächst erwartet – die Schätzungen waren von 1.000 bis 2.000 ausgegangen. Eine Solidaritätskundgebung für die revolutionäre Bewegung im Iran verzeichnete dagegen weniger Zulauf als angenommen: Statt der prognostizierten 2.000 bis 3.000 Personen nahmen rund 700 Menschen teil.
Eine Mahnwache für den in den USA getöteten Alex Pretti fand parallel zu den Protesten für den Iran und Syrien statt. Für den späteren Abend war zudem eine pro-palästinensische Demonstration unter dem Titel "Globalisiert die Intifada" geplant.
Ähnliche Proteste gab es am selben Wochenende in ganz Deutschland. In Bonn versammelten sich 15.000 Menschen für die Rechte der Kurden, in Düsseldorf demonstrierten 4.500 für Freiheit im Iran, und in Hannover kamen 3.500 Teilnehmende zusammen. Auch in Stuttgart und Jena fanden entsprechende Veranstaltungen statt. Die Polizei meldete einen reibungslosen Beginn aller Kundgebungen ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Die Frankfurter Demonstrationen verliefen geordnet, ohne Gewalttaten oder Festnahmen. Die Veranstaltungen spiegelten eine breitere Protestwelle wider, die sich in mehreren deutschen Städten entlud – jeweils zu unterschiedlichen, aber miteinander verknüpften politischen Anliegen. Die Behörden bestätigten, dass alle Kundgebungen ohne größere Vorfälle endeten.