27 January 2026, 06:41

TikTok-Star Millane Friesen löst mit umstrittenen Glaubenssätzen einen Shitstorm aus

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer Illustration eines gekrönten Mannes in einem langen Gewand und einer Frau mit gefalteten Händen vor einem textgefüllten Hintergrund, was einen religiösen Kontext suggeriert.

TikTok-Star Millane Friesen löst mit umstrittenen Glaubenssätzen einen Shitstorm aus

Millane Friesen, eine der bekanntesten TikTok-Influencerinnen Deutschlands, sieht sich massiver Kritik ausgesetzt, nachdem sie mit umstrittenen religiösen Äußerungen für Aufsehen gesorgt hat. Die Content-Creatorin mit sieben Millionen Followern löste Empörung aus, indem sie behauptete, Frauen müssten sich ihren Ehemännern "unterordnen" und nur ihr Gott sei der "wahre Gott".

Friesen stieg während des COVID-19-Lockdowns zu Bekanntheit auf und baute ihre Karriere mit Beauty- und Lifestyle-Inhalten auf. In letzter Zeit verschoben sich ihre Beiträge jedoch zunehmend in Richtung religiöser Themen – was sowohl Aufmerksamkeit als auch scharfe Kritik nach sich zog.

In einem christlichen Podcast argumentierte sie, Ehefrauen hätten ihren Männern zu gehorchen, und berief sich dabei auf die Überzeugung: "Wenn dein Mann sagt, dass du etwas tust, dann tust du das auch." Zudem erklärte sie, Kinder "müssten mit Jesus leben" und wies andere Glaubensrichtungen als ungültig zurück. Diese Aussagen führten zu Vorwürfen, sie fördere Ungleichheit. Die Kontroverse verschärfte sich im September 2024, als Friesen den ebenfalls für seine religiösen Aussagen kritisierten Christian Al-Masoud heiratete. Trotz des Gegenwinds führt sie ihre Stärke auf ihren christlichen Glauben zurück und betont, Gebet und Hingabe hätten ihr geholfen, frühere Krisen zu überwinden – darunter emotionalen Missbrauch in einer früheren Beziehung.

Friesens Aussagen haben die Debatte über Geschlechterrollen und den Einfluss von Religion in sozialen Medien neu entfacht. Obwohl sie weiterhin eine einflussreiche Persönlichkeit bleibt, zeigt die Kritik die wachsenden Spannungen zwischen persönlichen Überzeugungen und öffentlicher Plattform. Ihre künftigen Inhalte könnten diese Gratwanderung weiter widerspiegeln.